Beim FC Schalke 04 geht eine Ära zu Ende. Bei der Jahreshauptversammlung des Bundesligisten am 18. Juni legt Gerhard Rehberg sein Amt als erster Vorsitzender der Gelsenkirchener nieder. Sein Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Josef Schnusenberg.
Rehberg und Schnusenberg übernahmen ihre Vorstandstätigkeit am 12. Dezember 1994 zusammen mit dem damaligen Manager Rudi Assauer und dem schon ein Jahr zuvor als Geschäftsführer angestellten Peter Peters.
Länger als der Bergmann und frühere Gelsenkirchener Bürgermeister Rehberg war in der Geschichte des Vereins kein Vorsitzender durchgehend im Amt. Nur Fritz Unkel stand den Schalkern länger vor, allerdings in zwei Perioden (1924 bis 1932 und 1933 bis 1939). Selbst Günter Siebert kam in drei Phasen (1967 bis 1976, 1978 bis 1979 und 1987 bis 1988) nicht auf die Dienstjahre des ehrenamtlich tätigen Rehberg, der am Montag nach Unkel und dem früheren Meisterspieler Ernst Kuzorra zum dritten Schalker Ehrenpräsidenten gewählt werden soll.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die Wahl von zwei Aufsichtsräten, da die Amtszeit des Gremiums-Vorsitzenden Clemens Tönnies und von Klaus Marciniak endet. Beide stellen sich neben zwei weiteren Kandidaten erneut zur Wahl.