Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

VfB nach Rekord-Geldregen mit voller Schatulle

Stuttgart (dpa) - 23.05.2007, 14:05 Uhr

Ulrich Ruf, Erwin Staudt, Spieler Heiko Gerber und Horst Heldt  (v.l.n.r) bei einem Empfang.
Ulrich Ruf, Erwin Staudt, Spieler Heiko Gerber und Horst Heldt (v.l.n.r) bei einem Empfang.

Die Kasse ist so prall gefüllt wie noch nie, doch trotz des warmen Geldregens will Meister VfB Stuttgart bei anstehenden Transfers Maß halten.

«Wir sind bei diesem Thema sehr sensibel. Wenn Spieler oder Berater unsere finanziellen Möglichkeiten ausnutzen wollen, werden die nicht bei uns landen. Das wird mit mir nicht zu machen sein», sagte Teammanager Horst Heldt der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Wenn ich das erkennen sollte, sind solche Spieler nicht die richtigen für den VfB.» Der Fußball- Bundesligist darf in der Champions League mit Einnahmen von mindestens 15 bis 20 Millionen Euro rechnen. Aus dem deutschen TV- Vertrag kassiert der VfB gut 26 Millionen und damit 80 Prozent mehr als im Vorjahr.

Noch vor einigen Jahren mussten die damals klammen Schwaben die Raten für den Stadionausbau bei der Stadt stunden, nun sollen auch die Meisterhelden etwas vom zu verteilenden Millionen-Kuchen haben. «Es sind genügend Risiken im Haushalt drin. Die Champions League ist das vierte oder fünfte Standbein. Das sind zusätzliche Gelder, mit denen man den Spieleretat anheben kann», sagt VfB-Finanzvorstand Ulrich Ruf, der einst von Trainer Felix Magath als zu knauserig und zu wenig risikofreudig kritisiert worden war. Ein Teil des Geldes wird auch für die Anhebung von Gehältern der Schlüsselspieler gleich wieder verplant, damit diese den Begehrlichkeiten der Konkurrenz leichter widerstehen können.

Zusammen mit den deutschen TV-Maßnahmen sind die garantierten 15 bis 20 Millionen Euro aus der Champions League der größte Geldregen, der je auf den VfB nieder geprasselt ist. In der Saison 2003/04 brachte die europäische Königsklasse «nur» knapp zehn Millionen ein. «Es sind finanziell gesehen sehr schöne Aussichten, weil wir nicht mit der CL kalkuliert haben», sagt Ruf und das ist bei dem zurückhaltenden Schwaben schon als euphorisch zu werten. Der 61- Jährige wacht seit 1980 über die Zahlen und hat auch schon andere Zeiten erlebt: Unter dem spendierfreudigen Präsidenten Gerhard Mayer- Vorfelder lebte der Verein mitunter von der Hand in den Mund und häufte über 15 Millionen Euro Schulden an.

Nicht erst seit dem Meistertitel und vor dem möglichen ersten Double der 114-jährigen VfB-Vereinsgeschichte kann Ruf wieder ruhig schlafen, wenn er an die VfB-Finanzen denkt. Den acht Millionen Verbindlichkeiten steht ein vielfaches an Werten gegenüber, so dass der Verein praktisch als einer der wenigen Clubs der Bundesliga schuldenfrei ist. Zudem rennen die Sponsoren dank des positiven Images den Stuttgartern die Bude ein. Ein Meilenstein mit ungeahnten Potenzial könnte die Verpflichtung von Mercedes-Benz als «Exklusivpartner» sein: Trotz jahreslangen Werbens hatte es der Autokonzern aus der Untertürkheimer Nachbarschaft stets abgelehnt, einen Verein zu unterstützen und sich dabei auf das Sponsoring der Nationalmannschaft berufen.

International gehört der VfB auch nach dem Geldsegen weiter nicht zu den großen Nummern: In der Umsatzrangliste ist der Club bisher nach Vereinsangaben nur auf Rang 40 zu finden - 2005 waren es ohne Transfers etwa 65 Millionen Euro. «Da werden wir einen Sprung nach oben machen», sagt Ruf. Im Gegensatz zu den ungleich höheren TV- Verträgen englischer oder italienischer Vereine hätten die deutschen Clubs aber weiter einen Standortnachteil. Aus Zuschauer-, TV- und Werbegeldern kassiert der VfB durchschnittlich derzeit etwa 600 000 Euro pro Heimspiel. Rekordmeister FC Bayern ist auch hier mit 1,7 Millionen national unerreicht, bleibt aber beispielsweise gegen Manchester United (3 Millionen) ein «Underdog».


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
23.05. 14:03 - Klimowicz unterschreibt in Dortmund
23.05. 13:52 - Hertha: Heine mit Chancen - Drobny bis 2010
23.05. 12:56 - HSV verlängert Vertrag mit Ben-Hatira bis 2012
23.05. 12:45 - Stuttgart und Karlsruhe mit gleichem Sponsor
23.05. 12:29 - Britische Medien: FC Bayern möchte van Persie
23.05. 10:41 - 3000 Euro Geldstrafe für Arminia Bielefeld
22.05. 20:45 - Aachens Co-Trainer Meijer nimmt Auszeit
22.05. 20:37 - Energie-Torjäger Radu will nach Hannover
22.05. 18:53 - Schaaf will größeren Kader und kündigt Rotation an
22.05. 18:52 - VW-Manager Pötsch neu im Aufsichtsrat des VfL
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
DFB Trikot 2012 EM 2012 Tickets DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
...weitere Themen

Autobilder | Sportgeräte | Internetagentur bigidea.de | Eishockey