Schaaf will größeren Kader und kündigt Rotation an
Bremen (dpa) - 22.05.2007, 18:53 Uhr
Trainer Thomas Schaaf will in der kommenden Saison neue Wege gehen.
Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf wünscht sich als Konsequenz aus dem Abschneiden der abgelaufenen Saison einen größeren Kader. «Aber das ist nicht so einfach. Es kommt nicht nur auf die Quantität an, sondern auch die Qualität muss stimmen», sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten in Bremen. Sogar das Rotationsprinzip schloss er nicht mehr aus. «Es wird etwas in diese Richtung geben, aber wir werden bestimmt nicht nur rotieren der Rotation wegen», kündigte der bisherige Gegner dieses Prinzips an. Der Club werde sich in der Sommerpause auf dem Transfermarkt weiter aktiv umschauen und Angebote sondieren. Allerdings wollte sich der Coach nicht festlegen, in welchen Mannschaftsteilen er besonderen Bedarf sieht. «Ich mache mir über alle Positionen Gedanken. Vielleicht ist es ein junger Spieler, vielleicht einer, der für das i-Tüpfelchen sorgt und uns sofort weiterhelfen kann», sagte Schaaf.
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Erstes Ziel der neuen Saison sei es, die Qualifikation zur Champions League zu schaffen. «Aber wir wollen auch in der Liga wieder ganz oben dabei sein», sagte der Trainer. Dass es in der abgelaufenen Saison nicht zur Meisterschaft gereicht hatte, machte Schaaf unter anderem an den immensen Belastungen für einen Großteil seiner Profis fest: «Sechs Spieler von Werder Bremen waren bei der WM dabei. Wir haben uns schon zu Saisonbeginn allergrößte Sorgen gemacht, wie das zu bewältigen ist.» Bis zur Winterpause hätten einige seiner Akteure bereits 34 Pflichtspiele absolviert. «Vielleicht hat uns deshalb in entscheidenden Spielen die Frische gefehlt», meinte der 46-Jährige. Werder hat inklusive des Ligapokals, des DFB-Pokals und der internationalen Einsätze insgesamt 51 Pflichtspiele in der Spielzeit 2006/07 bestritten.
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