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Meistermannschaft des VfB

Stuttgart (dpa) - 19.05.2007, 17:28 Uhr

Der Stuttgarter Torhüter Timo Hildebrand lässt beim Endspiel seine Anspannung raus.
Der Stuttgarter Torhüter Timo Hildebrand lässt beim Endspiel seine Anspannung raus.

Der VfB Stuttgart 2006/2007: Der deutsche Fußball-Meister ist die Mannschaft der Stunde - und vielleicht auch der Zukunft. Die Verträge zahlreicher Asse sind langfristig angelegt. Das Team von Hildebrand bis Gomez:

Timo Hildebrand: (28 Jahre/Torwart/Vertrag läuft aus): Mauserte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem Teufelskerl zwischen den Pfosten. Der stellvertretende Kapitän und Single ist reif für einen Wechsel (zum FC Valencia?).

Michael Langer: (22/Torwart/Vertrag bis 2009): Kam nur ein Mal (gegen Wolfsburg) zum Einsatz und wird auch nächstes Jahr hinter Neuzugang Raphael Schäfer die Nummer zwei sein.

Markus Babbel (34/Abwehrspieler/Vertrag läuft aus): Beendet seine lange Karriere und wird Co-Trainer neben Alfons Higl. Zuletzt nur noch als Ratgeber und Trainingspartner gefragt. Zwei Saisoneinsätze.

Andreas Beck (20/Abwehrspieler/bis 2010): Der Außenverteidiger hatte das Pech, dass seine Positionen mit Magnin/Boka und Osorio/Tasci schon doppelt besetzt sind. Talent mit Perspektive.


Matthieu Delpierre (26/Abwehrspieler/bis 2008): Einer der stärksten Bundesliga-Innenverteidiger. Hofft immer noch auf eine Karriere im französischen Nationalteam.

Fernando Meira (28/Abwehrspieler/bis 2010): Nach einer starken WM mit Portugal mehrfach verletzt - ansonsten immer souverän. Kapitän und Kopf der Mannschaft. Auch modisch immer auf Ballhöhe.

Heiko Gerber (34/Abwehrspieler/Vertrag läuft aus): Auslaufmodell. Wechselt zum FC Ingolstadt, danach möglicherweise Scout beim VfB.

Arthur Boka (24/Abwehrspieler/bis 2010): Guter Beginn, doch dann katapultierte sich der Neuzugang von der Elfenbeinküste mit seiner fünfwöchigen Sperre selbst aus der Mannschaft.

Ludovic Magnin (28/Abwehrspieler/bis 2008): Der Schweizer Nationalspieler, Spaßvogel und Clown, wollte in der Winterpause unbedingt weg. Kämpfte sich aber zurück ins Team.

Ricardo Osorio (27/Abwehrspieler/bis 2010): Schalk im Nacken, Lachen auf den Lippen - der Mexikaner hat sich glänzend eingefunden und kann «a bissle Schwäbisch». Auf der rechten Außenbahn gesetzt.

Serdar Tasci (20/Abwehrspieler/bis 2010): Die Neuentdeckung. Vom unbekannten Gymnasiasten zum Stammspieler. Der Deutsch-Türke ist keiner mit großer Klappe, sondern ganz cool - gerade auf dem Platz.

Sami Khedira (20/Mittelfeldspieler/bis 2009): Das Toptalent im Mittelfeld und Schütze des Meistertores gegen Cottbus. Gilt als ein kommender Nationalspieler, ist aber verletzungsanfällig.

Daniel Bierofka (28/Mittelfeldspieler/bis 2008): Gelang nach langer Verletzungspause das Comeback, aber nur Ersatzspieler. Verlässt möglicherweise den Verein.

Antonio da Silva (28/Mittelfeldspieler/bis 2009): Der Brasilianer kam als Spielmacher aus Mainz, verlor aber in der Rückrunde - nach einer Verletzungspause - seinen Stammplatz. Kaum torgefährlich.

Alexander Farnerud (22/Mittelfeldspieler/bis 2010): Der Schwede rutschte ein paar Mal für da Silva ins Team, aber keine Stammkraft. Fehlte die komplette Hinrunde verletzt.

Christian Gentner (21/Mittelfeldspieler/bis 2010): Der große Verlierer. Spielerisch top, zeigte nach Ansicht von Trainer Veh aber zu wenig Biss. Wird vielleicht ausgeliehen.

Roberto Hilbert (22/Mittelfeldspieler/bis 2010): Startete bis in die Nationalmannschaft durch. Aufsteiger der Saison. Der Ex- Fürther fehlte in keinem einzigen Spiel, wurde immer torgefährlicher.

Thomas Hitzlsperger (25/Mittelfeldspieler/bis 2008): Stand nach schwachem Saisonstart im Abseits. Bewies aber Beharrlichkeit, nach einer großartigen Rückrunde ist «The Hammer» kaum noch aus der Mannschaft wegzudenken.

Pavel Pardo (30/Mittelfeldspieler/bis 2009): Ein Volltreffer für nur 1 Million Euro Ablöse. Der Mexikaner ließ seinen Vorgänger Zvonimir Soldo auf der 6er-Position vergessen.

Cacau (26/Stürmer/bis 2010): Mister zuverlässig. Der Brasilianer lief zur Höchstform auf, als Gomez verletzt ausfiel. Glänzte auch als Vorlagengeber.

Marco Streller (25/Stürmer/bis 2008): Konnte seine Chance nach dem Gomez-Ausfall nicht nutzen. Der Schweizer trifft nur für die «Nati» der Eidgenossen regelmäßig.

Benjamin Lauth (25/Stürmer/bis 2007): Die Leihgabe des Hamburger SV und das ewige Stürmertalent der Bundesliga überzeugte zu selten. Zukunft ungewiss.

Mario Gomez (21/Stürmer/bis 2011): «Super-Mario» und «Tor-ero». Der Deutsch-Spanier debütierte im Nationalteam und schoss den VfB an die Spitze. Und dennoch ein Typ mit Bodenhaftung.

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