Matthieu Delpierre (26/Abwehrspieler/bis 2008): Einer der stärksten Bundesliga-Innenverteidiger. Hofft immer noch auf eine Karriere im französischen Nationalteam. Fernando Meira (28/Abwehrspieler/bis 2010): Nach einer starken WM mit Portugal mehrfach verletzt - ansonsten immer souverän. Kapitän und Kopf der Mannschaft. Auch modisch immer auf Ballhöhe. Heiko Gerber (34/Abwehrspieler/Vertrag läuft aus): Auslaufmodell. Wechselt zum FC Ingolstadt, danach möglicherweise Scout beim VfB. Arthur Boka (24/Abwehrspieler/bis 2010): Guter Beginn, doch dann katapultierte sich der Neuzugang von der Elfenbeinküste mit seiner fünfwöchigen Sperre selbst aus der Mannschaft. Ludovic Magnin (28/Abwehrspieler/bis 2008): Der Schweizer Nationalspieler, Spaßvogel und Clown, wollte in der Winterpause unbedingt weg. Kämpfte sich aber zurück ins Team. Ricardo Osorio (27/Abwehrspieler/bis 2010): Schalk im Nacken, Lachen auf den Lippen - der Mexikaner hat sich glänzend eingefunden und kann «a bissle Schwäbisch». Auf der rechten Außenbahn gesetzt. Serdar Tasci (20/Abwehrspieler/bis 2010): Die Neuentdeckung. Vom unbekannten Gymnasiasten zum Stammspieler. Der Deutsch-Türke ist keiner mit großer Klappe, sondern ganz cool - gerade auf dem Platz. Sami Khedira (20/Mittelfeldspieler/bis 2009): Das Toptalent im Mittelfeld und Schütze des Meistertores gegen Cottbus. Gilt als ein kommender Nationalspieler, ist aber verletzungsanfällig. Daniel Bierofka (28/Mittelfeldspieler/bis 2008): Gelang nach langer Verletzungspause das Comeback, aber nur Ersatzspieler. Verlässt möglicherweise den Verein. Antonio da Silva (28/Mittelfeldspieler/bis 2009): Der Brasilianer kam als Spielmacher aus Mainz, verlor aber in der Rückrunde - nach einer Verletzungspause - seinen Stammplatz. Kaum torgefährlich. Alexander Farnerud (22/Mittelfeldspieler/bis 2010): Der Schwede rutschte ein paar Mal für da Silva ins Team, aber keine Stammkraft. Fehlte die komplette Hinrunde verletzt. Christian Gentner (21/Mittelfeldspieler/bis 2010): Der große Verlierer. Spielerisch top, zeigte nach Ansicht von Trainer Veh aber zu wenig Biss. Wird vielleicht ausgeliehen. Roberto Hilbert (22/Mittelfeldspieler/bis 2010): Startete bis in die Nationalmannschaft durch. Aufsteiger der Saison. Der Ex- Fürther fehlte in keinem einzigen Spiel, wurde immer torgefährlicher. Thomas Hitzlsperger (25/Mittelfeldspieler/bis 2008): Stand nach schwachem Saisonstart im Abseits. Bewies aber Beharrlichkeit, nach einer großartigen Rückrunde ist «The Hammer» kaum noch aus der Mannschaft wegzudenken. Pavel Pardo (30/Mittelfeldspieler/bis 2009): Ein Volltreffer für nur 1 Million Euro Ablöse. Der Mexikaner ließ seinen Vorgänger Zvonimir Soldo auf der 6er-Position vergessen. Cacau (26/Stürmer/bis 2010): Mister zuverlässig. Der Brasilianer lief zur Höchstform auf, als Gomez verletzt ausfiel. Glänzte auch als Vorlagengeber. Marco Streller (25/Stürmer/bis 2008): Konnte seine Chance nach dem Gomez-Ausfall nicht nutzen. Der Schweizer trifft nur für die «Nati» der Eidgenossen regelmäßig. Benjamin Lauth (25/Stürmer/bis 2007): Die Leihgabe des Hamburger SV und das ewige Stürmertalent der Bundesliga überzeugte zu selten. Zukunft ungewiss. Mario Gomez (21/Stürmer/bis 2011): «Super-Mario» und «Tor-ero». Der Deutsch-Spanier debütierte im Nationalteam und schoss den VfB an die Spitze. Und dennoch ein Typ mit Bodenhaftung.
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