Heine brachte bereits im Juni 1991 als damals vierter Trainer der laufenden Saison eine Spielzeit bei Hertha zu Ende. Damals war der Abstieg nicht mehr zu verhindern. In der 2. Bundesliga fungierte er von März 1994 bis Ende 1995 als Chefcoach, ehe Jürgen Röber übernahm und die Berliner in die Eliteklasse und die Champions League führte. Götz übernahm unterdessen die Verantwortung für den sportlichen Niedergang und wünschte Heine viel Glück. «Wenn eine Mannschaft acht Spiele in Folge ohne Erfolgserlebnis geblieben ist, keinen Befreiungsschlag landen konnte, dann sind personelle Konsequenzen meist unausweichlich. In diesem Fall hat es mich getroffen», schrieb der 45-Jährige auf seiner Homepage und betonte, er werde «diesem großartigen Verein» weiter verbunden bleiben. Anders als vor einem Jahr, als Götz eine Serie von 13 sieglosen Pflichtspielen noch überstanden hatte, entschied sich die Clubführung nach dem trostlosen 1:1 gegen Arminia Bielefeld für eine Trennung und zog die Konsequenz aus der schlechtesten Rückrunden-Bilanz aller 18 Bundesligisten. Zudem schien das Verhältnis zwischen Götz und seinen Spielern zerrüttet. «Die Chemie mit dem Trainer war nicht hundertprozentig intakt. Wir waren anders als im Vorjahr nicht der Meinung, dass ein Kraftakt vollzogen werden kann. Ich erwarte, dass die Mannschaft kein Alibi mehr hat und ihr Potenzial ausschöpft», sagte Hoeneß zur Maßnahme, über die er Götz und Thom bereits einen Tag zuvor unterrichtet hatte. «Wir haben ihnen nichts vorzuwerfen, es ist einzig der Erfolg ausgeblieben», sagte Hoeneß. Die Profis wurden am Morgen darauf unterrichtet. «Arne Friedrich ist spontan gekommen und hat gesagt, er hält die Entscheidung für richtig», berichtete Hoeneß. Der bei den Fans selbst in die Kritik geratene Manager sprach von einem schweren Schritt und lobte die Verdienste von Götz und Thom. Der einstige Jugendkoordinator Götz war im Februar 2002 als Röber-Nachfolger eingesprungen und hatte den Club noch in den UEFA-Cup geführt. Nach dem gescheitertem Engagement von Huub Stevens und dem verhinderten Abstieg unter «Feuerwehrmann» Hans Meyer war er im Juli 2004 zurückgekehrt.
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