An guten Ratschlägen für Miroslav Klose mangelt es nicht. Auch Stürmer-Kollege Ailton, einst Bundesliga-Torschützenkönig im Werder-Trikot, macht sich Gedanken, wie der seit 1122 Minuten erfolglose Fußball-Profi die Ladehemmung überwinden kann.
«Ich habe ihm geraten: «Bleib ruhig, trainiere härter, arbeite konzentriert weiter, und die Tore fallen dann im nächsten Spiel. Er muss sich selbst immer wieder einreden, dass er es nicht verlernt hat, Tore zu schießen», sagte Ailton in der Tageszeitung «Die Welt».
Für den 33 Jahre alten Brasilianer, der momentan für den Schweizer Verein Grashopper Zürich spielt, gehört Kloses Tor-Krise zum Fußball. «Es ist nur eine Phase, er hat das Toreschießen ja nicht verlernt. Die Mannschaft muss jetzt hinter ihm stehen, genau das braucht er», sagte Ailton, der sich auch eine Rückkehr nach Bremen vorstellen kann.
«Wenn Werder mich braucht, bin ich da. Ich bin immer offen für Verhandlungen. Ich würde hier sehr gerne wieder spielen, sofort. Aber das müssen Thomas Schaaf und Klaus Allofs entscheiden», erklärte Ailton im TV-Sender Eurosport. Der Südamerikaner war mit Bremen 2004 Deutscher Meister geworden und im Anschluss zum Liga-Konkurrenten Schalke 04 gewechselt. Nach Gastspielen bei Besiktas Istanbul, dem Hamburger SV und Roter Stern Belgrad führte ihn sein Weg in dieser Saison in die Schweizer Super League nach Zürich.