Bei der klaffenden Oberschenkelverletzung von Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Christoph Preuß sind keine Bänder verletzt worden.
Zudem wurde bei der Operation festgestellt, «dass der Muskel am linken Oberschenkel nur einen "Streifschuss" abbekommen hat», sagte der Fußball-Profi in einem Interview mit dem Fachmagazin «kicker». Ob Preuß möglicherweise in dieser Saison für den vom Abstieg stark bedrohten Hessen-Club noch einmal auflaufen kann, ist ungewiss.
«Ich will erst mal nur gesund werden und zunächst einmal zusehen, dass alles gut heilt», sagte Preuß. Der 25-Jährige hatte die 15 Zentimeter lange Risswunde bei einem Rettungsversuch vor dem eigenen Tor im Abstiegsduell mit Energie Cottbus (1:3) erlitten, als er mit Eintracht-Torwart Oka Nikolov kollidierte und dieser mit dem Stollen seines rechten Schuhs Preuß' Oberschenkel aufschlitzte.
«Ich dachte, es handelt sich um einen Pferdekuss und wollte mit der Hand drüber reiben. Dann habe ich geschaut und die Riesenwunde gesehen, aus der das Blut rausgeschossen kam», erzählte Preuß, der unmittelbar nach dem Spiel in einer Frankfurter Notfall-Klinik operiert worden war.