Eintracht Frankfurt kann im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga voraussichtlich bis zum Saisonende nicht mehr mit dem Einsatz von Stammtorwart Markus Pröll rechnen.
Vor dem Kellerduell bei Borussia Mönchengladbach diagnostizierten Radiologen in Wiesbaden einen Rippenbruch bei Pröll. Nach intensiven Untersuchungen hatte zuletzt Mannschaftsarzt Christoph Seeger eine «Nervenirritation» festgestellt.
«Ich bin überhaupt nicht ärgerlich, dass erst nach so langer Zeit offenbar endlich der eigentliche Grund gefunden worden ist», sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel. Ausdrücklich nahm er Seeger und Fachärzte wie Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in Schutz. Die hatten nach Röntgenaufnahmen und Kernspin-Tomographien den Bruch auch nicht erkannt.
Pröll musste zuletzt wegen «stechender Schmerzen im Rippenbereich» immer wieder mit dem Training aussetzten. «Ich hätte längst wieder spielen können, wenn der Bruch vor sieben Wochen bereits erkannt worden wäre», sagte Pröll dem Fachmagazin «kicker». Damit bleibt der 32 Jahre alte Oka Nikolov die Nummer eins im Eintracht-Tor.