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Hertha weiter im Tief - 0:1 gegen Cottbus

Berlin (dpa) - 16.03.2007, 22:30 Uhr

Sergiu Radu vom FC Energie bejubelt seinen Treffer zum 1:0-Sieg.
Sergiu Radu vom FC Energie bejubelt seinen Treffer zum 1:0-Sieg.

Hertha BSC hat in der Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten und ist zum sechsten Mal in Serie sieglos geblieben. Im Derby gegen Energie Cottbus verlor das Team von Trainer Falko Götz mit 0:1 (0:0) und muss allmählich seine UEFA-Cup-Ambitionen aufgeben.

Vor 41 831 Zuschauern im Berliner Olympiastadion erzielte der Rumäne Sergiu Radu (47. Minute ) mit seinem zehnten Saisontor den Siegtreffer für die Gäste. Während sich die Cottbuser mit 31 Punkten etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen, verpassten die Berliner den Sprung auf den sechsten Platz. Mit 34 Zählern ist Hertha weiter Tabellenachter.

Im achten Berlin-Brandenburg-Derby der Bundesliga-Geschichte entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel. In der stürmischen Anfangsphase der Gastgeber bewahrte Tremmel, der den verletzten Stammtorwart Tomislav Piplica hervorragend vertrat, seine Elf gleich zwei Mal vor einem Rückstand. Zunächst lenkte der 28-Jährige einen Schuss von Pal Dardai (5.) um den Pfosten, anschließend rettete er gegen Marko Pantelic (8.).

Die Gäste kamen erst nach rund 30 Minuten gefährlich vor das Hertha-Tor. Doch Timo Rost (26.) verzog nach einer Unsicherheit von Berlins Torwart Christian Fiedler. Auf der anderen Seite konnte sich erneut Tremmel auszeichnen, der gegen Gilberto (33.) und Pantelic (37.) rettete. Glück hatte Cottbus wenig später, als Pantelic nach einem elfmeterreifen Trikotzupfer von Energie-Kapitän Kevin McKenna den Ball nicht an Tremmel vorbei bekam. Die beste Chance für die Gäste vergab vor der Pause Vragel da Silva (31.). Der Brasilianer brachte es fertig, aus drei Metern per Kopf das Ziel zu verfehlen.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel machte es Top-Stürmer Sergiu Radu dann besser. Auf Vorlage von Francis Kioyo war der Rumäne zur Stelle und traf aus kürzester Distanz. Die Hertha-Abwehr präsentierte sich alles andere als sicher. Zudem wirkte die Mannschaft nach dem Gegentor regelrecht geschockt. Kevin Boateng fand bei einem gefährlichen Flatterball (60.) ebenso seinen Meister in Tremmel wie Christian Gimenez (70.) und abermals Pantelic (71.) bei ihren Kopfbällen.


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