Doll: «Das war ein falsches Bild. Jeder, der meine Arbeit kennt, weiß, dass ich kein Kumpeltyp bin. Schafft man es in die Champions League, wird von modernen Trainingsmethoden geschwärmt. Hat man weniger Erfolg, wird alles in Frage gestellt. Es ist sehr wichtig, Distanz zu den Spielern zu haben. Ich werde harte Entscheidungen treffen und für mehr Disziplin sorgen.» Frage: Viel Zeit bleibt Ihnen nicht. Schon beim Spiel am Samstag gegen Nürnberg ist der Druck groß. Doll: «Ich freue mich auf diese Partie. Entscheidend wird sein, dass der Kopf der Spieler frei wird. Ich werde deshalb viele Einzelgespräche führen, um mir ein Bild zu machen. Der BVB muss die Tabellenregion, in die er nicht gehört, möglichst schnell verlassen.» Frage: Ist die Aufgabe in Dortmund ähnlich schwierig, wie sie es in Hamburg war? Doll: «Ich hätte es auch mit dem HSV geschafft, die Klasse zu halten.»
 |