Frankfurt/Main (dpa) - 13.03.2007, 12:50 Uhr
Wegen wiederholt mangelnden Schutzes der Schiedsrichter und des Gegners müssen die Bundesligisten SV Werder Bremen und Alemannia Aachen in die Tasche greifen.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte die Bremer im Einzelrichterverfahren zu einer Geldstrafe von 4000 Euro. Aufsteiger Alemannia muss 5000 Euro zahlen. Beide Vereine stimmten den Urteilen zu; sie sind damit rechtskräftig.
Sowohl beim Meisterschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 am 4. Februar als auch im Nordderby gegen den Hamburger SV waren im Weser-Stadion Plastikbecher auf das Spielfeld geworfen worden. Beim Gipfeltreffen gegen Schalke hatte ein solcher einen der beiden Schiedsrichter-Assistenten nur knapp verfehlt. Drei Becher seien eine Woche später gegen den HSV geworfen worden, zudem sei im Hamburger Fanblock eine Rauchbombe gezündet worden, hieß es in der Pressemitteilung des DFB.
Weiter zurück liegt ein nun geahndeter Vorfall bei den Aachenern. So hatte das Spiel gegen den VfB Stuttgart am 4. November des vergangenen Jahres in der 1. Minute wegen starker Rauchentwicklung kurz unterbrochen werden müssen. Im Stuttgarter Block hatten Fans eine Rauchbombe gezündet.
Ebenfalls unterbrochen werden musste das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (28. Januar), als in der 54. Minute im Leverkusener Fanblock ein Leuchtfeuerwerk entfacht wurde. Darüber hinaus wurden während der Begegnung Aachen - Hannover 96 am 3. Februar im Hannoveraner Fanblock zwei Rauchbomben gezündet.