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Franck Geideck wird Chef-Trainer in Bielefeld

Bielefeld (dpa) - 07.02.2007, 13:35 Uhr

Frank Geideck (l) tritt im Sommer aus dem Schatten von Thomas von Heesen (r).
Frank Geideck (l) tritt im Sommer aus dem Schatten von Thomas von Heesen (r).

Assistenztrainer Franck Geideck wird von kommender Saison an neuer Chefcoach beim Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld.

Wie der Club mitteilte, habe sich der 39 Jahre alte Co-Trainer entschieden, die Nachfolge des im Sommer ausscheidenden Thomas von Heesen anzutreten. «Wir haben von Beginn an gesagt, dass wir mit ihm eine gewisse Kontinuität fortsetzen wollen», begründete Manager Reinhard Saftig die Entscheidung. Geideck hatte sich zunächst Bedenkzeit erbeten und dann seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt.

«Wir sind uns einig, aber es ist vertraglich noch nicht alles ausgehandelt», erklärte Saftig. Darum habe man den neuen Cheftrainer auch noch nicht offiziell präsentiert. Bis zum Ende der Saison wird der Diplom-Sportlehrer weiterhin an der Seite von Thomas von Heesen seinen Job machen, ehe Geideck anschließend das Kommando übernimmt. Mangelnde Erfahrung in dieser Position sei überhaupt kein Problem, betonte Saftig. «Jeder, der Franck Geideck kennt, traut ihm diesen Schritt zu», sagte der Manager. «Ich war ja auch viele Jahre Co-Trainer, bevor ich Chefcoach wurde.»

Geideck ist «Ur-Armine»; er arbeitete zuletzt an der Seite von fünf Cheftrainern in Bielefeld. Der frühere Arminia-Trainer Ernst Middendorp hatte ihn zu Zweitligazeiten als Assistent ins Boot geholt. «Seitdem hat er viele Erfahrungen gesammelt und seine Arbeit ständig verfeinert», sagte Middendorp der «Neuen Westfälischen».

Auch unter von Heesen, der für die kommende Saison als Trainer bei Borussia Dortmund gehandelt wird, hat Geideck ein Großteil der täglichen Trainingsarbeit verrichtet und die Konzepte mitentwickelt. Dass er keine Fußballlehrer-Lizenz hat, sei kein Problem. «Das ist mit der DFL abgeklärt», sagte Saftig. Auch von Heesen hatte erst im Laufe dieser Spielzeit seinen Trainerschein erworben.

Die Entscheidung für Geideck sei eine absolute Wunschlösung, betonte Saftig. «Warum sollen wir etwas verändern, was gut gelaufen ist?», fragte der Manager. Man habe zwar mit einem weiteren Kandidaten Gespräche geführt, aber nur für den Fall, dass Geideck sich nicht zu diesem Schritt entschlossen hätte. «Es war für ihn eine grundsätzliche Überlegung, darum hatte er sich eine Bedenkzeit erbeten», sagte Saftig.


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