Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Magath von Bayern-Entlassung nicht überrascht

München (dpa) - 07.02.2007, 12:24 Uhr

Felix Magath (M) auf dem Trainingsgelände des FC Bayern.
Felix Magath (M) auf dem Trainingsgelände des FC Bayern.

Fußball-Trainer Felix Magath will seinen Umgang mit Spielern auch nach der Trennung vom FC Bayern München nicht ändern.

«Ich werde auch in Zukunft nicht der liebe Onkel für die Spieler sein. Dann soll mich ein Verein nicht holen, wenn er das nicht akzeptiert», sagte Magath in einem Interview des Hamburger Magazins «stern».

Der 53-Jährige ist nach wie vor der Überzeugung, dass Profi-Fußballer zu Höchstleistungen getrieben werden müssen: «Im Profi-Fußball wird von einem Trainer verlangt, dass er aus den Spielern das Maximale herausholt, das macht aber kein Spieler freiwillig.»

Mit der Entlassung beim deutschen Rekordmeister FC Bayern geht Magath, der in seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit vier Titel bei den Münchnern gewann, sehr gefasst und professionell um. «Ich weiß doch, dass im Fußball irgendwann Situationen entstehen, wo es zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr funktioniert. Das war ja in der letzten Woche in Gladbach und beim HSV genau so. Und ich verstehe auch, dass eine Clubführung, bevor sie sich an die Spieler wagt, sich erst mal mit dem Trainer beschäftigt«, sagte Magath, «ich bin dem FC Bayern dankbar, dass er schnell gehandelt und mir eine längere Leidenszeit erspart hat.»

Von der Entscheidung sei er nicht überrascht worden, meinte Magath, «seit letztem Frühjahr spürte ich, dass etwas nicht stimmt. Damals hatten wir wieder praktisch zwei Titel in der Tasche, und die Stimmung war trotzdem schlecht.» Deshalb wollte er von sich aus im vergangenen Sommer den Club verlassen. «Ich hatte gerade das Double wiederholt, was noch keinem Trainer zuvor gelungen war. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass meine Arbeit nicht richtig geschätzt wird. In diesem Zusammenhang habe ich gesagt: Da ist es doch besser, ich höre jetzt auf, ich gehe. Aber Uli Hoeneß hat das nicht gewollt, er sagte: 'Nein, ich lasse dich nicht weg.'»

Pläne für die Zukunft hat Magath, der unmittelbar nach seiner Entlassung in München eine Anfrage des Hamburger SV ablehnte, noch nicht. «Ich weiß nicht, ob ich wirklich ins Ausland will, ob ich überhaupt wieder so schnell arbeiten möchte», sagte er. Mit gewissem Abstand schließt er auch eine Rückkehr zum FC Bayern nicht aus: «Lassen sie es mich so beantworten: Ich hoffe natürlich, dass der FC Bayern irgendwann sagt: Du, Felix, meinst Du nicht, willst Du nicht, könntest Du nicht...»


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
07.02. 12:23 - Eintracht-Torwart Pröll erlitt Rippenprellung
07.02. 11:50 - Hitzfeld kritisiert van Buyten und befördert Lucio
06.02. 17:12 - Vater von Werder-Profi Diego festgenommen
06.02. 16:30 - Teurer Ausraster: «Club»-Profi Pinola muss zahlen
06.02. 16:25 - Hoeneß angriffslustig trotz Bayern-Krise
06.02. 15:57 - Bochum startet Kampagne gegen Diskriminierung
06.02. 15:55 - Ermittlungen gegen Werder wegen Trikotwerbung
06.02. 15:14 - HSV-Sportdirektor wehrt sich: «Werde weitermachen»
06.02. 14:38 - Köln lässt Bayer-Vertrag mit Helmes von DFL prüfen
06.02. 12:52 - DFL-Chef Hackmann in Hamburg beigesetzt
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
DFB Trikot 2012 EM 2012 Tickets DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
...weitere Themen

Autobilder | Sportgeräte | Internetagentur bigidea.de | Eishockey