Bei einer der wenigen Torgelegenheiten verzog Abwehrspieler Ricardo Osorio aus spitzem Winkel (24.). Im Gegenzug fiel der Ausgleich wie aus dem Nichts: Nach genauem Zuspiel des früheren Stuttgarters Rüdiger Kauf schloss Eigler sein energisches Solo mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze ab. Die Gäste witterten Morgenluft: Nach Traumpass von Thorben Marx fehlte nicht viel, und Sibusiso Zuma hätte die immer stärker werdenden Gäste sogar in Führung gebracht (42.). Doch Ludovic Magnin spitzelte den Ball gerade noch weg. Aus dem VfB-Mittelfeld kam von Spielmacher Antonio da Silva, Roberto Hilbert und Hitzlsperger einfach zu wenig. Hilbert war erst für den rot-gesperrten Serdar Tasci ins rechte Mittelfeld gerückt. Veh gab überraschend dem abwanderungswilligen Magnin, der in der Hinrunde fast immer zugeschaut hatte, eine Chance in der Startelf. Der frühere Hamburger Benjamin Lauth durfte in den letzten zehn Minuten zu seinem Debüt im VfB-Trikot auf den Rasen. Nach der Pause wollten es die Schwaben wissen - und Cacau, der schon das 1:0 vorbereitet hatte, traf mit einem wuchtigen Kopfball nach Freistoß von Pavel Pardo. Beim nächsten Angriff vergab Gomez zwei Meter vor dem leeren Arminia-Tor die Riesenchance zum 3:1 (54.). Wenig später machte Gomez nach einem Blackout in der Bielfelder Abwehr alles klar.
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