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Bayern standhaft: Hargreaves «unverkäuflich»

Dubai (dpa) - 05.01.2007, 10:37 Uhr

Trainer Magath will auf Owen Hargreaves nicht verzichten.
Trainer Magath will auf Owen Hargreaves nicht verzichten.

Bayern-Manager Uli Hoeneß hat einem möglichen Wechsel des englischen Fußball-Nationalspielers Owen Hargreaves zu Manchester United in der Winterpause eine klare Absage erteilt.

«Wir haben unsere Meinung ganz klar artikuliert: Owen ist im Moment unverkäuflich. Deswegen gibt es da keine Diskussionen», erklärte Hoeneß zum Auftakt des Trainingslagers des FC Bayern München in Dubai. Dem deutschen Meister liege im übrigen «kein offizielles Angebot» des Tabellenführers der englischen Premier League vor, ergänzte der Manager.

Auch Trainer Felix Magath will den Mittelfeldspieler, der nach einem Wadenbeinbruch an seinem Comeback arbeitet, nicht aus seinem bis 2010 laufenden Vertrag freigeben. «Es gibt keine Personalie Hargreaves. Da wird nicht diskutiert», sagte Magath kategorisch. Schon im Sommer hatten die Münchner dem 25-jährigen Hargreaves den gewünschten Wechsel nach England verweigert.

Hoeneß zeigte Verständnis dafür, dass Manchesters Trainer Alex Ferguson den Mittelfeldspieler weiterhin unbedingt verpflichten will. «Ich verstehe Alex, weil ich ihn sehr gut kenne und schätze. Aber bei so wichtigen Entscheidungen nützt es nichts, über die Medien an uns heranzutreten. Da nützen nur persönliche Gespräche, aber die sind im Moment auf Eis gelegt», sagte Hoeneß.

Zur Ablösesumme von 30 Millionen, die Manchester angeblich für Hargreaves zu zahlen bereit ist, bemerkte der Bayern-Manager: «Diese ganzen Zahlen, die da herumschwirren, sind Spekulationen, die in keinster Weise einen Hintergrund haben. Insofern kann ich mich damit auch gar nicht beschäftigen.»

Die genannte Summe würde Franz Beckenbauer nachdenklich werden lassen. «Sollte dieses angebliche 30-Millionen-Angebot tatsächlich auf den Tisch kommen, muss man mal nachdenken. Für diese Summe lässt sich auf dem Transfermarkt einiges anstellen», sagte der Club-Präsident der «Bild»-Zeitung. Aber auch Beckenbauer ist prinzipiell nicht bereit, Hargreaves gehen zu lassen: «Es ist richtig, einen Spieler, der gerade seinen Vertrag verlängert hat, nicht einfach ziehen zu lassen, weil ihm ein anderer Club mehr zahlen will.»


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