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Schalker wollen Serie in Nürnberg ausbauen

Nürnberg (dpa) - 02.12.2006, 14:19 Uhr

Marcelo Bordon soll der Schalker Abwehr zusätzliche Stabilität geben.
Marcelo Bordon soll der Schalker Abwehr zusätzliche Stabilität geben.

Mit zwei Rückkehrern will der FC Schalke 04 seine Erfolgsserie in der Fußball-Bundesliga fortsetzen und im Kampf um die Herbstmeisterschaft beim 1. FC Nürnberg den fünften Sieg nacheinander einfahren.

«Unsere Mannschaft ist in einer fantastischen Verfassung», schwärmte Trainer Mirko Slomka vor dem Gastspiel bei den Franken, bei dem Kapitän Marcelo Bordon und Fabian Ernst wieder in der Startelf der Gelsenkirchener stehen werden. Die drei Punkte in Nürnberg seien bereits eingeplant, betonte Slomka. «Wir glauben fest an einen Sieg.»

Der «Club», der seit mehr als sieben Jahren auf einen Bundesliga-Sieg gegen die Schalker wartet, geht dennoch selbstbewusst in die Partie. «Wir wissen, was wir können. Eigentlich wären wir am Sonntag mal wieder dran», sagte Sportdirektor Martin Bader. Auch Trainer Hans Meyer hofft auf eine Überraschung: «Wir würden Schalke gern ein Beinchen stellen.» Allerdings müssen die Gastgeber ihre Innenverteidigung umbauen. Für den Brasilianer Glauber (Adduktoren-Probleme) dürfte der Australier Michael Beauchamp zum Einsatz kommen. Erst in letzter Minute wird sich der Einsatz des angeschlagenen Mittelfeldspielers Jan Polak entscheiden.

Bei den Gästen beklagte Coach Slomka vor allem den Ausfall von Zlatan Bajramovic, dessen Wadenzerrung noch nicht ausgeheilt ist. «Ein bitterer Verlust. Seine Zweikampfstärke wird uns fehlen, weil Nürnberg ein enorm zäher Gegner ist», erklärte der Trainer. Die Aufgaben des Bosniers soll Ernst übernehmen. In der Abwehr vertraut Slomka auf das Duo Bordon/Mladen Krstajic. Dario Rodriguez muss ebenso auf der Ersatzbank Platz nehmen wie Spielmacher Lincoln.

Einigen Wirbel verursachte vor der Partie der seit vier Wochen andauernde Medienboykott der Schalker Profis. Bis zur Winterpause wollen die Spieler laut Manager Andreas Müller ihr Schweigen gegenüber Journalisten nicht brechen. Nürnbergs Coach Meyer hatte dies kritisiert und auf die TV-Millionen für die Bundesliga-Übertragung verwiesen. «Dann würde ich eingreifen, denn von den Fernsehsendern kommt Geld», sagte Meyer.


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