Der 1. FC Nürnberg setzt im Kampf gegen Rassismus im Fußball ein Zeichen. Die Franken ändern vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Schalke 04 ihre Stadionordnung und drohen rassistischen Fans mit einem Stadionverbot.
Die Drohung gilt Fans, die «rassistische, fremdenfeindliche oder rechtsradikale Parolen äußern oder verbreiten», teilte der Verein mit. Auch die Geschäftsbedingungen für den Verkauf von Eintrittskarten würden entsprechend geändert, hieß es.
Das Vorgehen sei mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgestimmt. «Fußball ist bunt. Wer im Stadion nur Schwarz und Weiß sieht, hat hier nichts zu suchen», sagte Kapitän Raphael Schäfer.