Peter Lövenkrands hat als erster Profi das Schweigen beim Bundesliga-Tabellenführer FC Schalke 04 gebrochen. «Ich spreche mit wem ich will», sagte der 26 Jahre alte dänische Stürmer und stand den Medien in Gelsenkirchen überraschend Rede und Antwort.
Zuvor hatte Lövenkrands auch dänischen Zeitungen Interviews gegeben. Fast vier Wochen lang hatte sich kein Schalker Fußball-Profi mehr öffentlich geäußert. Für den weiteren Verlauf der Saison zeigte sich Lövenkrands optimistisch. «Unser Ziel muss es auf jeden Fall sein, unter die ersten Drei zu kommen. Das Potenzial ist auch da, Meister zu werden», sagte der Schalker Angreifer.
Seit dem 3. November - zwei Tage vor dem 2:2 gegen Bayern München - hatten die Profis die Zusammenarbeit mit den Medien boykottiert und damit auf die aus ihrer Sicht negative Berichterstattung reagiert. Danach holte Schalke aus fünf Partien 13 Punkte und eroberte die Tabellenführung.
Ob nun auch der Rest des Teams den Medienboykott aufgibt, blieb noch offen. Erst drei Tage zuvor hatte Manager Andreas Müller erklärt, dass ein Ende nicht absehbar sei. «Diese Geschichte kam aus der Mannschaft heraus. Irgendwann werden die Spieler schon wieder reden», sagte Müller.