Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Dieter Hoeneß weist DFB-Strafe zurück

Berlin (dpa) - 07.11.2006, 14:38 Uhr

Dieter Hoeneß beobachtet das Spiel seiner Mannschaft von der Bank aus.
Dieter Hoeneß beobachtet das Spiel seiner Mannschaft von der Bank aus.

Hertha BSC hat das Strafmaß des DFB- Kontrollausschusses gegen Manager Dieter Hoeneß für dessen verbale Attacken gegen Schiedsrichter Lutz Wagner zurückgewiesen. Das bestätigte der Hauptstadtclub.

Hoeneß sollte für die Kritik am Unparteiischen nach dem Bundesliga-Spiel der Berliner am 28. Oktober in Cottbus (0:2) 15 000 Euro zahlen und für drei Meisterschafts-Spiel nicht den Innenraum betreten dürfen. Es gibt keinerlei sportrechtliche Grundlage für so eine Bestrafung. Ich habe nur sachliche Kritik an der Schiedsrichter-Leistung geübt», erklärte Hoeneß, der nun einen Einzelrichter-Entscheid vom Sportgerichts- Vorsitzenden Rainer Koch erwartet. Folgt Koch dem Kontrollausschuss, will Hertha eine mündliche Verhandlung.

«Wenn Spiele so eng sind, braucht man einen objektiven Schiedsrichter, das war nicht der Fall», hatte Hoeneß in Cottbus gewettert. Der Hertha-Manager hatte sich nicht zum ersten Mal von Lutz Wagner «verpfiffen» gefühlt: «Ich hoffe, dass Herr Wagner in den wohlverdienten Ruhestand geht. Das war nicht zu ertragen.» Er habe nie die Grenzen der Sportlichkeit überschritten, teilte Hoeneß nach den Ermittlungen des Kontrollausschusses mit. Grundsätzlich bleibe er bei seiner Meinung, dass Wagner, «aus welchen Gründen auch immer», nicht in der Lage sei, Spiele von Hertha objektiv zu leiten. Der Referee selbst hatte das bestritten und einen Sonderbericht verfasst.

Der ehemalige Nationalspieler Hoeneß gilt vor dem Sportgericht als «Wiederholungstäter». Schon 2002 (5000 Euro und zwei Spiele Innenraum-Verbot) und 2005 (5000 Euro und ein Spiel Innenraum-Sperre) wurde er wegen Schiedsrichter-Schelte bestraft. Dieses Mal aber sieht der 53-Jährige den Sachverhalt anders: Er habe niemanden beleidigt oder gar körperlich attackiert: Schließlich habe er 30 Jahre ehrliche Arbeit und Verdienste im deutschen Fußball aufzuweisen, da müsse seinem Wort genauso geglaubt werden wie dem von Schiedsrichter Wagner. «Ich erwarte, dass mir Gerechtigkeit widerfährt», unterstrich Hoeneß, der beim Bundesliga-Spiel der Berliner in Bielefeld auf jeden Fall noch mit auf der Bank sitzen darf.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
07.11. 13:55 - Hertha will Auswärts-Fluch beenden
07.11. 13:45 - Topclubs steht stürmischer Herbst ins Haus
07.11. 13:43 - Personalnot beim HSV: Auch Atouba verletzt
07.11. 12:36 - Hamburgs Sehnsucht nach den vier «B»
07.11. 12:23 - Werder will mit Hunt verlängern
07.11. 10:53 - Frontzeck greift durch: Schlaudraff aus dem Kader
06.11. 19:25 - Kompany fällt bis Ende Februar aus
06.11. 19:23 - Beckenbauer: Kern deutscher Spieler in jedem Club
06.11. 17:00 - Slomka dementiert Streit bei Rost-Degradierung
06.11. 16:46 - Der 11. Spieltag im Telegramm
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
DFB Trikot 2012 EM 2012 Tickets DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
...weitere Themen

Autobilder | Sportgeräte | Internetagentur bigidea.de | Eishockey