Der FC Bayern München muss den Betrieb im neuen Münchner Fußball-Stadion finanziell mit mehreren Millionen Euro unterstützen.
Einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» zu Folge fallen in der Allianz Arena deutlich höhere Betriebskosten an als angenommen. Nach zwei Spielzeiten werde der Fehlbetrag «irgendwo zwischen zehn und 20 Millionen Euro liegen», wird Karl Hopfner, Finanzvorstand der Bayern, zitiert. «In den nächsten Jahren werden weitere Kapitalzuflüsse an die Stadiongesellschaft erforderlich sein», sagte Hopfner. Als Grund für die hohen Betriebskosten nannte er die «ganz gewaltig gestiegenen Energiekosten».
Außerdem werde der FC Bayern eine Garantieerklärung abgeben müssen. Damit soll gewährleistet werden, dass der Verein genügend Geld an die Stadiongesellschaft überweist, damit diese ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. An den Ausgaben für die Bundesliga-Mannschaft werde der FC Bayern wegen der Verpflichtungen für die Arena nicht sparen müssen, versichert Hopfner: «Wir haben auch bisher nicht das ganze Geld in die Mannschaft gesteckt.»
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Der TSV 1860 München konnte vor einem halben Jahr eine drohende Pleite nur mit dem Verkauf seiner Stadionanteile an den FC Bayern abwenden. Wollten die «Löwen» die Anteile an der Spielstätte einmal zurückkaufen, müssten sie auch nachträglich die Hälfte der Zusatzkosten übernehmen.