Der Sponsoring-Vertrag zwischen dem Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und dem Erdgas-Konzern Gazprom hat in den russischen Medien nur ein geringes Echo hervorgerufen.
Die Tageszeitung «Iswestija» schreibt, dass Schalke «neben den bislang eher dürftigen sportlichen Erfolgen» zwei unbestrittene Vorteile habe: «Das weiß-blaue Logo von Gazprom passt perfekt zu den Vereinsfarben von Schalke.»
Die Sporttageszeitung «Sowjetski Sport» beunruhigt vor allem das Gerücht, Stürmer Alexander Kerschakow von Schalke-Partner Zenit St. Petersburg wechsle in der Winterpause nach Gelsenkirchen. Ein Manager des Petersburger Gazprom-Clubs kommentierte dies mit den Worten: «Das ist totaler Blödsinn.» Für den FC Schalke 04 hatte Manager Andreas Müller bereits bei der Vertragsunterschrift in Dresden erklärt, dass ein Spieleraustausch mit Zenit «nicht angedacht» sei.
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