Die Anzeichen einer Trennung vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 und seinem Trainer Peter Neururer verdichten sich. Die Trainingseinheit der Mannschaft wurde von Neururers Assistenten Jörg Sievers, Thomas Kristl und Michael Schjönberg geleitet.
Neururers Dienstwagen parkte aber auf dem gewohnten Platz auf dem Stadiongelände der AWD Arena. Der stark in die Diskussion geratene Coach erwartet eine Entscheidung über seine Zukunft als Trainer beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96. «Heute werden Gespräche stattfinden, die zukunftsorientiert sein werden, die eine Entscheidung bringen, ob so oder so», sagte der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer dem Nachrichtensender N24. Es sei noch in der Schwebe. «Grundsätzlich möchte ich weitermachen», ergänzte Neururer.
Neururer hatte tags zuvor vom Vorstandsvorsitzenden Martin Kind nach einer einstündigen Unterredung eine Schonfrist erhalten. Kind schloss eine kurzfristige Trennung allerdings nicht aus. Neururers Trainerstuhl war spätestens seit der blamablen 0:3-Heimpleite gegen Aufsteiger Alemannia Aachen am vergangenen Spieltag erheblich ins Wackeln geraten. Die 96-Mannschaft startete mit drei Niederlagen und 2:11-Toren in die neue Spielzeit und ist zudem saisonübergreifend seit elf Spielen sieglos.