Beim Tauziehen um Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker steht eine Einigung weiterhin aus. Ein Ultimatum blieb ohne Ergebnis.
Hannover 96 will den 21-jährigen Abwehrspieler nur dann für eine Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro zum Bundesliga-Rivalen Werder Bremen ziehen lassen, wenn 96-Trainer Peter Neururer einen adäquaten Ersatz erhält. Dabei ist Bremens Profi Frank Fahrenhorst der Wunschkandidat. «Fahrenhorst hat erste Priorität. Er muss ja oder nein sagen», sagte 96-Clubchef Martin Kind.
Der Vorstandsvorsitzende von Hannover 96 sprach von «Signalen» für weitere Verhandlungen mit Fahrenhorst und dessen Berater in den Tagen nach dem Ligapokal-Finale der Bremer gegen Bayern München. Bisher hat der Bremer Verteidiger einen Wechsel zu «96» strikt abgelehnt. «Ich möchte bei Werder bleiben», sagte der Verteidiger. Kind hatte Werder Bremen ein erneutes Ultimatum gestellt und ein Scheitern der Verhandlungen dabei nicht ausgeschlossen.
Die Bremer, die das Ligapokal-Finale gegen den FC Bayern am 5. August in Leipzig bestreiten, müssen bis zum 15. August ihr Aufgebot für die Champions League benennen. Sollte der Transfer platzen, kann Mertesacker im nächsten Jahr für eine Ablösesumme von etwas mehr als eine Million Euro Hannover 96 verlassen. Das sieht eine Klausel in dessen bis 2008 laufenden Vertrag vor.