Nach der Regenschlacht im Spiel Deutschland-Polen bei der WM 1974 im Frankfurter Waldstadion könnte die Neuauflage in Dortmund (21.00 Uhr) erneut zu einer feuchten Angelegenheit werden.
Allerdings waren die Meteorologen mit ihren Vorhersagen angesichts der nur schwer durchschaubaren Entwicklung über dem Atlantik verhalten. Sicher scheint nur zu sein, dass die Schönwetterperiode vorerst endet. «Das Spiel kann noch von schlechtem Wetter geprägt sein», sagte Franz Josef Molé vorsichtig.
Der Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Essen erwartet auf jeden Fall ergiebige Regenfälle und Gewitter. Der Wetterdienst Meteomedia in Bochum beurteilt die Aussichten weitaus günstiger. Nach kräftigen Regenfällen und Gewittern sollen noch im Tagesverlauf die Wolken auflockern, vor allem gegen Abend. Bei den Begegnungen in Leipzig (Spanien-Ukraine, 15.00 Uhr) und München (Tunesien-Saudi-Arabien, 18.00 Uhr) sei hingegen noch Hochsommerwetter mit 28 bis 29 Grad angesagt. Am Abend sinken laut Deutschem Wetterdienst die Lufttemperaturen auf 16 bis 17 Grad, die gefühlte Temperatur werde nur bei etwa 12 Grad liegen.