Frankfurt/Main (dpa) - 13.06.2006, 11:20 Uhr
Lee Jae Sik gehört zu den «Red Devils», den Fans der südkoreanischen Fußballer.
Jae Sik Lee ist grade erst in Frankfurt gelandet. Kurz darauf steht er schon in voller Fan-Montur mit vier weiteren Korea-Anhängern auf dem Frankfurter Römer - von Müdigkeit keine Spur.
«Korea, Korea», schreien sie aus vollem Hals und schwenken ihre roten Schals. Der 28-Jährige aus Seoul wollte am Dienstag das Team aus Korea im Spiel gegen Togo im Frankfurter Stadion unterstützen.
Gemeinsam mit über 450 weiteren koreanischen Fußballanhängern übernachtet Lee auf einem Campingplatz bei Rüdesheim. «Ich gehöre zu den Red Devils», erklärt er. «Das ist der landesweite Fanclub der koreanischen Nationalmannschaft.» Bedauerlich ist nach Meinung von Lee, dass Du-Ri Cha nicht in den koreanischen WM-Kader aufgenommen wurde. «Das wäre doch hier eine Art doppeltes Heimspiel für ihn.» Der 25-Jährige Cha spielte seit 2003 für Eintracht Frankfurt, wechselt aber zur nächsten Saison zum Ligakonkurrenten Mainz 05.
Von Frankfurt hat der Gast aus Fernost einen guten ersten Eindruck. «Schöne Stadt und tolles Wetter, jetzt müssen wir nur noch das berühmte deutsche Bier probieren.»