Für Mintal naht Ende der Leidenszeit
Nürnberg (dpa) - 24.05.2006, 16:06 Uhr
Der Nürnberger Mintal hält 2005 den Pokal des Torschützenkönigs in den Händen.
Für Torjäger Marek Mintal vom Fußball- Bundesligisten 1. FC Nürnberg naht das Ende seiner Leidenszeit. Trainer Hans Meyer kündigte an, der Torschützenkönig der Saison 2004/05 werde Ende Juni wieder mit der Mannschaft trainieren können. «Die Ärzte sind sehr mit dem Heilungsprozess zufrieden», sagte Meyer. Mintal hatte sich in der abgelaufenen Saison zwei Mal den Mittelfuß gebrochen und nur vier Bundesliga-Partien absolviert. Seit Ende Januar arbeitet der Slowake an seiner Rückkehr. «Ich hoffe, dass wir mit Marek bald einen weiteren Neuzugang begrüßen können», sagte Coach Meyer mit Blick auf die lange Zwangspause des Mittelfeldspielers. Im September 2005 hatte sich Mintal den ersten Mittelfußbruch zugezogen. Nach mehr als vier Monaten Pause kehrte er Ende Januar beim 2:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV zurück ins Team, knickte jedoch nach wenigen Minuten um und erlitt einen erneuten Bruch. Im April musste Mintal noch einmal operiert werden. Wegen einer Reizung des Mittelfußknochens wurde eine Metallplatte ausgewechselt.
Mit der Comeback-Ankündigung des Torjägers wächst bei den Franken die Vorfreude auf die kommende Spielzeit. «So eine Aufbruchstimmung habe ich noch nie erlebt», sagte Vereinschef Michael A. Roth bei seiner Saisonabschluss-Bilanz. Die Verpflichtung des Kapitäns der tschechischen Nationalmannschaft, Tomas Galasek, hat die Nürnberger in ihrer Hoffnung auf eine sorgenfreie neue Spielzeit bestärkt. «Das Ziel für die kommende Saison ist ein Platz zwischen 8 und 12», sagte Roth. Diese Vorgabe sei mit dem Trainer abgesprochen. «Das Ziel ist realistisch. Garantieren kann ich dafür allerdings nicht», sagte Meyer. Neuzugang Galasek, der sich in der vergangenen Woche für einen Wechsel von Ajax Amsterdam zum «Club» entschieden hatte, spielt in den Planungen des Übungsleiters eine Hauptrolle. «Auf Grund seiner Fähigkeiten wird er für uns sehr wichtig werden und darf einen Basisplatz, den andere sich erst noch erarbeiten müssen, in der Mannschaft beanspruchen», stellte Meyer dem 33-Jährigen vorerst eine Stammplatzgarantie aus.
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