Die Spekulationen über hochrangige Trainer-Verpflichtungen haben zumindest vorerst ein Ende. Der von Hundt ins Gespräch gebrachte frühere VfB-Coach Christoph Daum (bis 2007 bei Fenerbahce Istanbul), Ottmar Hitzfeld oder Morton Olsen (dänischer Nationaltrainer bis 2008) galten als mögliche Kandidaten. Im Gespräch waren auch der frühere Schalker Trainer Ralf Rangnick (beim VfB vom 3. Mai 1999 bis 23. Februar 2001) oder der Mainzer Jürgen Klopp. Staudt bestritt, dass es hinter den Kulissen erbitterte Grabenkämpfe gegeben habe. «Es ist keine Hundt-, Heldt- oder Staudt-Entscheidung, sondern eine Entscheidung als Team.» Dass er so lange auf Tauchstation gewesen sei, rechtfertigte der Top- Funktionär mit Heldts Zuständigkeit für die Außendarstellung des Clubs: «Heldt hält den Sport in hervorragenden Händen.» Veh soll den VfB mit modernem Offensivfußball wieder an die erfolgreiche Zeit der «Jungen Wilden» unter dem heutigen Bayern- Trainer Felix Magath mit der Champions-League-Teilnahme als Höhepunkt heranführen. «Veh vertritt die Philosophie, die auch wir vertreten», sagte Staudt. Der Trainer will nun für die nächste Saison «offensive Spieler holen, die torgefährlich sind». Zugleich möchte er die Integration Stuttgarter Nachwuchstalente vorantreiben. In dieser Saison will der aktuelle Tabellensiebte noch den die UEFA-Cup-Qualifikation garantierenden fünften Rang erreichen. Veh glaubt, dass dies trotz des Vier-Punkte-Rückstands möglich ist: «Wir haben dazu immer noch die Chance.» Guten Mutes ist er auf jeden Fall, fürs nächste Jahr Spieler holen zu können, «um dahin zu kommen, wo der VfB hingehört».
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