SCHIRI-SCHELTE: Nach der schweren Fußverletzung von Eugen Polanski kritisierten Spieler und Trainer von Borussia Mönchengladbach die Entscheidung von Schiedsrichter Babak Rafati, der Bayer-Profi Jens Nowotny nur die Gelbe Karte zeigte. «Der hätte raus gemusst. Da habe ich kein Verständnis für den Schiedsrichter», sagte Nationalspieler Marcell Jansen. Auch Trainer Horst Köppel war unzufrieden. «Die Gelb-Rote Karte gegen Oude Kamphuis war übertrieben. Dagegen hätte man bei Nowotnys Foul auch Rot geben können», sagte der Borussen-Coach. GLÜCKSBRINGER: Mit dem zehnten Auswärtssieg der Saison stellte der Hamburger SV einen Vereinsrekord in der Bundesliga auf. Beim 2:0-Erfolg in Duisburg hatten die Hanseaten aber auch ihren Glücksbringer dabei. Zum siebten Mal begleitete Mats, der fünfjährige Sohn von Clubchef Bernd Hoffmann, das Doll-Team auf Reisen. Seine stolze Bilanz in der Fremde lautet nun: Sechs Siege und ein Unentschieden. BRÜDERLICHE HILFE: Der Wahl-Berliner Gilberto, der beim Confederations Cup zum Aufgebot des Rekord-Weltmeisters gehörte, macht sich nach einem deutlichen Formanstieg wieder mehr Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme mit Brasiliens Nationalelf. Zuletzt schien die WM-Endrunde nach Formkrise, Verletzungen und privaten Sorgen - seine Familie fühlt sich in Berlin nicht wohl und lebt weiter in Brasilien - weit entfernt. Doch seit einem Monat unterstützt sein Bruder Gilberto in Deutschland. Und die positive Wirkung ist unverkennbar. JUBILÄUM: Thomas Schaaf stand in Wolfsburg zum 500. Mal in Bundesliga-Diensten für Werder Bremen. Der 44 Jahre alte Trainer bestritt zwischen 1978 und 1995 insgesamt 262 Bundesliga-Partien (13 Tore) für den viermaligen deutschen Meister. Seit dem 10. Mai 1999 sitzt der einstige Verteidiger auf der Trainerbank der Bremer und führte den Verein in nunmehr 238 Begegnungen unter anderem zur deutschen Meisterschaft 2004 sowie zu den Pokalsiegen 1999 und 2004. GESELLENVERTRAG: Eintracht Frankfurt denkt an die Zukunft. Nach nur fünf Bundesliga-Spielen verlängerte der DFB-Pokalfinalist den Vertrag mit seinem viel versprechenden Talent Marco Russ. Nach der üblichen Pressekonferenz im Anschluss an die Bundesligapartie gegen den FSV Mainz 05 (0:0), ergriff Vorstandschef Heribert Bruchhagen ungewöhnlicherweise das Wort. «Er hatte bislang einen Lehr-, nun hat er einen Gesellenvertrag», sagte der Eintracht-Boss zu den deutlich verbesserten Bezügen für den 20-Jährigen, der bereits seit sieben Jahren im Eintracht-Trikot spielt.
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