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Schalke plant gegen Frankfurt Revanche für 0:6

11.03.2006, 12:19 Uhr

Schalke-Trainer Mirko Slomka will gegen Frankfurt einen «Dreier».
Schalke-Trainer Mirko Slomka will gegen Frankfurt einen «Dreier».

Gelsenkirchen/Frankfurt (dpa) - Auch ohne den verletzten Spielmacher Lincoln will sich der FC Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt für die 0:6-Pokalpleite revanchieren und die Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fortsetzen.

«Natürlich wird sich jeder an das Pokalspiel erinnern. Diese Niederlage war eine Schmach. Wir haben noch etwas gut zu machen», sagte Schalkes Trainer Mirko Slomka vor dem Duell in der Veltins-Arena. Das Wort «Rache» komme in seinem Sprachgebrauch aber nicht vor, betonte der 38-Jährige.

Für den Tabellen-Vierten aus dem Revier geht es drei Tage nach dem 0:1 im UEFA-Pokal-Achtelfinalhinspiel beim US Palermo vor allem darum, den Abstand zum Spitzentrio weiter zu verkürzen oder gar die nur um zwei Punkte besser platzierten Mannschaften von Werder Bremen und vom Hamburger SV zu überholen. Zudem steht die Erfolgsserie in der Bundesliga auf dem Spiel. Bislang ist Schalke in sieben Rückrundenspielen ungeschlagen und verbuchte zuletzt vier Siege in Serie.

«Wir sind Favorit und wollen das auch zeigen», sagte Slomka, der neben Lincoln (Innenbanddehnung) auch Kevin Kuranyi (Meniskus-OP) und Christian Poulsen (Gelb-Rot-Sperre) ersetzen muss. Zudem ist der Einsatz von Zlatan Bajramovic fraglich. Er laboriert an einer Schleimbeutelentzündung im Hüftbereich.

Im Gegensatz zu den Schalkern denkt Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, der seinen Vertrag bis 2007 verlängerte, gern an den 25. Oktober 2005 zurück, als Frankfurt die «Knappen» mit einem Kantersieg aus dem DFB-Pokal warf. «Das war eine schöne Sache. Die Schalker werden das nicht vergessen haben. Aber wir sind gut vorbereitet und wollen punkten», sagte Funkel.

Die momentane Form aber weist seiner Elf die Außenseiterrolle zu. Vier Mal hintereinander gelang Frankfurt kein Sieg. Zudem ist die Personallage angespannt. Neben den verletzten Jermaine Jones, Christoph Spycher und Markus Weissenberger fehlt auch Stürmer Ioannis Amanatidis wegen der fünften Gelben Karte. Das Mitwirken von Christopher Reinhard ist auch noch nicht gesichert. So plant Funkel mit Benjamin Huggel und Du-Ri Cha in der Startelf: «Die Möglichkeiten sind zwar eingeschränkt, aber wenn man enger zusammenrückt, kann auch mehr möglich sein.»


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