Nach dem Verlust der Bundesliga-Übertragungsrechte an das Kabel-Konsortium Arena darf der Pay-TV-Sender Premiere noch auf die Rechte für die Live-Übertragung der Spiele in den rund 13 000 Sportsbars hoffen.
Die Ausschreibung dafür werde erst Anfang 2006 stattfinden, sagte der Sprecher der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Tom Bender der «Berliner Zeitung». «Erst im März oder April wird sich entscheiden, wer die Übertragungsrechte erhält.»
Bislang habe Premiere einen einstelligen Millionenbetrag für die Bundesliga-Übertragungsrechte in Sportsbars gezahlt. «Wir gehen davon aus, dass wir den Zuschlag erhalten», sagte Premiere-Sprecher Dirk Heerdegen der Zeitung. Die Sportsbars hätten bislang je nach Größe zwischen 125 Euro und 250 Euro monatlich bezahlen müssen.