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Der 11. Spieltag im Telegramm

28.10.2005, 20:33 Uhr

Johan Micoud (r) soll seine Bremer gegen Frankfurt wieder unterstützen.
Johan Micoud (r) soll seine Bremer gegen Frankfurt wieder unterstützen.

1. FC Köln - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Über zehn Jahre lang hat der FC kein Heimspiel gegen den Rekordmeister gewonnen, seit fünf Partien warten die Kölner in dieser Saison auf einen Sieg. Im ausverkauften RheinEnergieStadion fehlen dem FC Feulner, Weiser, Szabics und Cullmann. Die Bayern wollen die Tabellenführung verteidigen, bangen aber um Ballack. Münchens Pizarro gelangen in den letzten vier Spielen gegen Köln fünf Tore. (Heimbilanz: 13-8-15, 58:61 Tore)

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Im Kampf um die Tabellenführung hofft Werder auf die Rückkehr von Micoud und Schulz. Auf Daniel Jensen muss Trainer Schaaf dagegen verzichten. Die Frankfurter reisen nach zwölf Toren in zwei Spielen mit breiter Brust und unveränderter Elf an die Weser, wo es zuletzt vor mehr als sechs Jahren einen Sieg für die Hessen gab. Lediglich van Lent fehlt bei der Eintracht, Rehmer ist angeschlagen. Mit 17 erzielten Toren sind die Bremer offensivstärkste Heimelf. (Heimbilanz: 22-6-8, 71:39)

Hamburger SV - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)


Im Verfolgerduell treffen die beiden besten Abwehrreihen aufeinander, wobei den in der Liga noch unbesiegten Schalkern die Pokalschmach von Frankfurt (0:6) in den Knochen steckt. Der HSV muss auf van der Vaart, Demel und Reinhardt verzichten, Schalke hat Rodriguez und Krstajic wieder an Bord. Von den letzten vier Heimspielen gegen Schalke gewann der HSV nur eins. (Heimbilanz: 19-11-7, 85:43 Tore)

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Die seit fünf Spielen unbesiegten Gladbacher bangen um Broich und Kluge; Oude Kamphuis und Helveg fallen aus. Mönchengladbachs Trainer Köppel tritt erstmals bei seinem ehemaligen Club an. Der BVB muss neben Koller, der in den letzten vier Spielen gegen die «Fohlen» vier Mal traf, und van der Gun wohl auch auf Metzelder verzichten. Der letzte Gladbacher Sieg beim BVB liegt sieben Jahre zurück. (Heimbilanz: 12-12-10, 62:54 Tore)

VfB Stuttgart - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Nur ein Sieg gelang den Berlinern in den letzten zehn Gastspielen am Neckar. Bis auf Gilberto und Bastürk kann Hertha-Trainer Götz auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Die nach dem Pokal-Aus in Rostock enorm unter Druck geratenen Schwaben müssen weiterhin auf Tomasson und Bierofka verzichten. Auch der Einsatz von Torhüter Hildebrand (Grippe) ist fraglich und entscheidet sich erst am Spieltag. (Heimbilanz: 14-5-3, 45:14 Tore)

MSV Duisburg - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Im Duell der beiden Pokalverlierer zählt für Aufsteiger Duisburg nur ein Sieg, sonst droht der Sturz ans Tabellenende. Dem MSV fehlen weiterhin Hausweiler, Voss, Lavric und Willi. Wolfsburgs Trainer Fach kehrt nach Sperre auf seine Bank zurück, muss aber van der Heyden, Karhan und den gesperrten Franz ersetzen. Den letzten Auftritt an der Wedau gewann der VfL mit 3:2, davor gab es ein 1:6. (Heimbilanz: 1-1-1, 10:6 Tore)

1. FC Kaiserslautern - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Nur ein Erfolg gegen Leverkusen kann die Wogen am Betzenberg glätten. Seit sieben Spielen gelang den Pfälzern kein Sieg in der Liga und gegen Bayer zudem seit 410 Minuten kein Torerfolg. FCK- Trainer Henke steht extrem unter Druck. Kollege Skibbe wartet mit seinem neuen Team noch auf den ersten Punkte-Dreier. Bayer-Profi Babic steht vor seinem 100. Bundesligaspiel. (Heimbilanz: 14-5-6, 45:27 Tore)

Arminia Bielefeld - Hannover 96 (Sonntag, 17.30 Uhr)

Die letzten beiden Derby-Heimspiele verloren die Bielefelder jeweils mit 0:1. Arminen-Trainer von Heesen kann auf Porcello, Kauf, Gabriel und Rau nicht zurückgreifen, bei den Niedersachsen fehlen insgesamt acht Profis. Die beiden Tabellennachbarn sind jeweils seit drei Spielen ohne Niederlage und haben im DFB-Pokal unter der Woche die Runde der letzten 16 erreicht. (Heimbilanz: 2-0-2, 4:3 Tore)

FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg (Sonntag, 17.30 Uhr)

«Keller-Derby» am Bruchweg: Wer verliert, verweilt auf den Abstiegsplätzen, mit einem Sieg kann sich ein Team ein wenig Luft verschaffen. In den bisherigen zwei Aufeinandertreffen verloren beide Mannschaften jeweils ihre Heimspiele. Die Mainzer müssen insgesamt sechs verletzte Spieler ersetzen, Nürnbergs Trainer Wolf drohen im Falle einer Niederlage ungemütliche Zeiten. (Heimbilanz: 0-0-1, 0:1 Tore)

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