Aufatmen bei Clubs: Gericht lässt befristete Verträge zu

Mainz (dpa) - 17.02.2016, 14:31 Uhr
Aufatmen bei Clubs: Gericht lässt befristete Verträge zu
Heinz Müller hatte am Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz seinen ehemaligen Arbeitgeber FSV Mainz 05 angeklagt. Foto: Fredrik von Erichsen

Fußballclubs dürfen ihren Spielern auch weiterhin befristete Verträge geben. In einem brisanten Rechtsstreit zwischen dem FSV Mainz 05 und seinem früheren Torwart Heinz Müller fällte das Landesarbeitsgericht ein Urteil, das den Profifußball vor radikalen Umwälzungen bewahrt.

Müller hatte 2014 nach Ablauf eines Zweijahresvertrages auf eine «Feststellung des Fortbestandes als unbefristetes Arbeitsverhältnis» geklagt. Das Arbeitsgericht Mainz entschied daraufhin, dass auch Fußballprofis arbeitsrechtlich wie normale Arbeitnehmer behandelt werden müssen und nicht ständig Zwei-, Drei- oder Vierjahresverträge erhalten dürfen.

Das Landesarbeitsgericht als nächst höhere Instanz änderte dieses Urteil jetzt wieder ab, ließ aber auch gleichzeitig eine Revision zu. Sowohl Mainz 05 als auch Müller können jetzt noch vor das Bundesarbeitsgericht ziehen.

Pressemitteilung des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz