Labbadia will HSV-Trendwende gegen Mönchengladbach

Hamburg (dpa) - 13.02.2016, 12:41 Uhr
Labbadia will HSV-Trendwende gegen Mönchengladbach
Bruno Labbadia plant wohl ohne Pierre-Michel Lasogga in der Startelf gegen Gladbach. Foto: Christian Charisius

Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach will Fußball-Bundesligist Hamburger SV am Sonntag (15.30 Uhr) die desaströse Bilanz im Volkspark aufbessern. Nach nur zwei Saison-Siegen daheim droht dem glücklosen Stürmer Pierre-Michel Lasogga die Bank.

Für ihn könnte Trainer Bruno Labbadia den ausgeliehenen Angreifer Josip Drmic für die Startelf nominieren, der vor zwei Wochen von der Borussia zum HSV gekommen war. «Ich bin sicher, dass er sich steigern wird», sagte der Coach über den Schweizer Nationalspieler.

Verpassen die Norddeutschen den ersten Erfolg nach sechs Partien ohne Sieg, droht ein Abrutschen in Richtung Relegationsplatz. HSV-Verteidiger Johan Djourou fehlt wegen der fünften Gelben Karte und wird von dem Brasilianer Cléber ersetzt. Die Besetzung auf der Doppel-Sechs neben Lewis Holtby ist offen: Für den noch nicht ganz fitten Gojko Kacar könnte Gideon Jung beginnen.

Die Elf von André Schubert - ehemals Coach des HSV-Stadtrivalen FC St. Pauli - kommt mit dem Rückenwind des 5:1-Erfolgs gegen Werder Bremen in das fast ausverkaufte Volksparkstadion. Granit Xhaka ist nach Ablauf seiner Rotsperre wieder erste Wahl. «Er ist unser Kapitän, unser Aggressiv-Leader», sagte Schubert. Bei einer Gelben Karte in Hamburg wäre der Schweizer erneut gesperrt und würde im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln fehlen.

Für das HSV-Spiel passen muss wohl der erkrankte Rechtsverteidiger Nico Elvedi. Für ihn wird Harvard Nordtveit spielen. In den neun Auswärtspartien spielte die Borussia kein Mal zu Null. Im Hinspiel fuhr der HSV den höchsten Saisonsieg mit 3:0 ein. Damals traf Lasogga zweimal, Nicolai Müller steuerte einen Treffer bei.

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