Der 21. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 12.02.2016, 15:48 Uhr
Der 21. Bundesliga-Spieltag im Telegramm
Julian Nagelsmann, der neue Trainer von 1899 Hoffenheim, hat sein Debüt im Kellerduell gegen Werder Bremen am Samstag. Foto: Uwe Anspach

Der 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit der Freitagspartie FSV Mainz 05 gegen FC Schalke 04 um 20.30 Uhr. Die weiteren Begegnungen im Überblick.

Borussia Dortmund - Hannover (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: 31 Punkte trennen Dortmund und den Letzten Hannover, der zuletzt sechs Niederlagen in Serie kassierte. Der BVB gewann in der Bundesliga daheim die letzten fünf Spiele und acht der bislang neun in der laufenden Saison.

PERSONAL: Hannovers Trainer Schaaf muss Almeida, Schulz und Szalai ersetzen. BVB-Torjäger Aubameyang ist angeschlagen aus dem Pokalspiel in Stuttgart gegangen. Coach Tuchel wolle sein «Schmerzempfinden» abwarten.

STATISTIK: Dortmund gewann fünf der vergangenen sechs Spiele gegen Hannover. Einzige Ausnahme in diesem Zeitraum war die 0:1-Heimniederlage in der vergangenen Saison.

BESONDERES: Dortmunds Stürmerstar Aubameyang erzielte alleine mehr Tore (20) als Hannover (19).

VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Wolfsburg steckt in der Krise. Nach sieben Partien ohne Sieg wäre alles andere als ein Erfolg gegen den abwehrstarken Neuling ein Enttäuschung.

PERSONAL: Beim VfL kehren Luiz Gustavo und Träsch in die Startelf zurück. Der Einsatz von Schürrle ist fraglich. Für Ingolstadt könnte Suttner auf der linken Abwehrseite verteidigen.

STATISTIK: Beide Mannschaften stehen sich erstmals in Wolfsburg gegenüber. Das Hinspiel endete 0:0, das Team aus Bayern wartet seit vier Auswärtspartien auf ein Tor.

BESONDERES: Wolfsburgs Trainer Hecking hat im Training die Zügel angezogen. Die Spieler sind gefordert. Klappt es wieder nicht mit einem Sieg, könnte es auch für Hecking ungemütlich werden.

VfB Stuttgart - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Teams sind im Aufwärtstrend und seit sechs Spielen in der Liga ungeschlagen. Aber: Während die Schwaben die ersten drei Spiele des Jahres gewannen, spielte der Tabellendritte dreimal Unentschieden.

PERSONAL: Die Berliner müssen auf Kalou (Muskelverletzung) verzichten. Lustenberger dürfte wieder dabei sein. Beim VfB fehlt der gesperrte Didavi. Tyton steht wieder im Tor, auch Werner kehrt wohl zurück.

STATISTIK: Relativ ausgeglichen. Von bisher 61 Aufeinandertreffen gewann die Hertha 24, der VfB 21.

BESONDERES: Hertha-Torjäger Ibisevic kehrt erstmals zu seinem Ex-Club zurück. Der VfB hatte den Bosnier in der vergangenen Saison aussortiert. Für Berlin hat der 31-Jährige bereits acht Pflichtspieltore erzielt.

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Werder kann die Lücke zwischen beiden Teams auf acht Punkte erhöhen. Hoffenheim muss im ersten Spiel nach dem Stevens-Rücktritt punkten, um nicht den Kontakt zum Relegationsplatz verlieren.

PERSONAL: Nach dem erfolgreichen Pokalspiel in Leverkusen setzt Werder auf die Offensivspieler Grillitsch, Ujah und Pizarro. Bei Hoffenheim fällt Herdling mit Knieproblemen aus.

STATISTIK: Die Bremer sind seit zehn Partien gegen Hoffenheim ohne Niederlage. Hoffenheim hat noch kein Bundesligaspiel im Weserstadion gewonnen.

BESONDERES: Hoffenheims Trainer Nagelsmann feiert seine Premiere. Er ist erst 28 Jahre alt und damit jüngster Bundesliga-Coach überhaupt. Eigentlich sollte er das 1899-Team erst nächste Saison übernehmen.

Darmstadt 98 - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Darmstadt ist mit zwei Siegen in drei Spielen prächtig in die Rückrunde gestartet und holte damit sogar einen Zähler mehr als Bayer. Die Werkself ist aber seit fünf Spielen ohne Niederlage bei nur einem Gegentor.

PERSONAL: Während es beim Aufsteiger keine größeren Personalprobleme gibt, fehlt Leverkusen Torjäger Hernandez (Muskelfaserriss). Für den Mexikaner könnte Mehmedi neben Kießling stürmen.

STATISTIK: Vier Duelle gab es bislang. Bayer gewann in der Saison 1981/1982 zweimal, verlor aber in der Hinrunde durch das Tor von Sulu 0:1. Und im DFB-Pokal bezwang Darmstadt den Werksclub 1989 in der 2. Runde 1:0.

BESONDERES: Darmstadt hat nur eines der zehn Heimspiele gewonnen (gegen Bremen) - in den letzten drei Heimpartien gelang noch nicht einmal ein Tor.

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Köln ist in der Rückrunde noch ohne Sieg. Für Frankfurt gab es nach dem 3:2 gegen Wolfsburg nur noch einen Punkt.

PERSONAL: Lehmann steht den Kölnern nach Sperre wieder zur Verfügung. Fehlen wird weiterhin Svento. Bei der Eintracht steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der Abwehrspieler Abraham und Oczipka (Erkältung).

STATISTIK: Die Hessen erinnern sich gerne an das 6:2 im Hinspiel gegen den FC mit drei Meier-Toren. Köln ist gegen Frankfurt aber seit neun Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen.

BESONDERES: Eintracht-Coach Veh feiert in Köln ein Jubiläum. Zum 300. Mal sitzt der 55-Jährige als Trainer bei einem Bundesliga-Spiel auf der Bank.

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Magere zwei Punkte hat der HSV aus den letzten sechs Spielen geholt. Die Abstiegsregion rückt näher. Gladbach hat nach dem 5:1-Kantersieg gegen Werder neues Selbstvertrauen getankt.

PERSONAL: HSV-Verteidiger Djourou ist gesperrt. Stürmer Lasogga droht zunächst die Bank. Bei Gladbach ist Kapitän Xhaka nach Sperre wieder dabei. Es fehlt Verteidiger Elvedi, für ihn könnte Nordtveit spielen.

STATISTIK: In 95 Bundesliga-Duellen holte der HSV 37, Gladbach 33 Siege. Zu Hause dominieren die Hanseaten mit 25:11 Erfolgen. Das Hinspiel gewann der HSV mit 3:0.

BESONDERES: Nur zwei Wochen nach seinem Wechsel brennt HSV-Zugang Drmic im Spiel gegen seinen Verleih-Club Gladbach auf einen Torerfolg. Eventuell bietet Labbadia zwei Stürmer auf.

FC Augsburg - FC Bayern München (Samstag, 17.30 Uhr)

SITUATION: Nach sieben ungeschlagenen Partien verlor Augsburg in Ingolstadt wieder, Bayern will nach dem Pokalerfolg in Bochum und zuvor einem 0:0 in Leverkusen einen Dreier.

PERSONAL: Bei den Bayern könnten das Comeback von Ribéry und Götze sowie das Debüt von Tasci zum Thema werden, beim FCA wird Baier im Zentrum schmerzhaft vermisst.

STATISTIK: Gegen den FCA taten sich die Münchner öfter mal schwer, zwei der vergangenen vier Spiele wurden verloren - allerdings waren die Bayern da schon Meister.

BESONDERES: Erst achtmal verlor Guardiola in der Liga - und zweimal war sein Bezwinger Weinzierl. Er ist der einzige Bundesliga-Coach, der den Katalanen schon zweimal besiegen konnte.

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