Kölns Sportdirektor Schmadtke akzeptiert Strafe

Frankfurt/Main (dpa) - 20.01.2016, 17:27 Uhr
Kölns Sportdirektor Schmadtke akzeptiert Strafe
Jörg Schmadtke verzichtete auf eine Berufung und akzeptiert die Geldstrafe. Foto: Daniel Naupold

Sportdirektor Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln bezahlt die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängte Geldstrafe wegen unsportlichen Verhaltens. Er verzichte auf eine Berufung, erklärte Schmadtke in einer Pressemitteilung des Vereins.

«Ich tue das, weil ich Schaden vom 1. FC Köln, meinem Club, abwenden und keine Belastung für die Mannschaft und das Trainerteam darstellen möchte, indem sich dieses überflüssige Verfahren über weitere Monate hinzieht.»

Der frühere Bundesliga-Profi hatte nach DFB-Angaben in der Halbzeit des Punktspiels der Kölner bei Werder Bremen am 12. Dezember 2015 (1:1) dem Schiedsrichtergespann um Guido Winkmann (Kerken) sinngemäß zugerufen: «Ihr Eierköppe werdet von Woche zu Woche schlechter». Dafür muss Schmadtke nun 6000 Euro zahlte.

Der 51-Jährige sparte aber nicht mit deutlicher Kritik. «Auch wenn dieses Argument jede weitere Diskussion im Keim erstickt, verstehe und akzeptiere ich die Haltung des Gerichts, dass ein Freispruch einen Präzedenzfall geschaffen hätte», sagte Schmadtke. «Das Strafmaß ist für mich allerdings völlig überzogen.»

FC-Präsident Werner Spinner bewertete das Vorgehen des DFB-Kontrollausschusses als «stillos» und «weltfremd». Mit dem Verzicht auf eine Berufung sollte laut Clubmitteilung aber ein «weiterer Imageschaden für den DFB und den deutschen Fußball vermieden werden».

Club-Mitteilung

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