Werder und HSV bleiben an Bayern dran
Hamburg (dpa) - 10.09.2005, 17:40 Uhr
Kaiserslauterns Marcelo Pletsch (l) im Zweikampf mit Bremens Ivan Klasnic (r).
Der deutsche Meister Bayern München hat seinen eigenen Rekord von 13 Bundesliga-Siegen hintereinander eingestellt und die Tabellenführung verteidigt. Im 172. bayerischen Derby beim 1. FC Nürnberg kam der Rekord-Titelträger zu einem allerdings mühevollen 2:1 (1:1). Zuletzt hatten die Bayern vor 24 Jahren eine Serie von 13 Erfolgen erzielt. Werder Bremen und der Hamburger bleiben aber auch nach dem vierten Spieltag dem Doublegewinner auf den Fersen: Werder gewann souverän mit 5:1 (3:0) beim 1. FC Kaiserslautern, die Hamburger setzten sich beim weiter punktlosen Schlusslicht Mainz 05 mit 3:1 (1:0) durch. Bayern München rangiert verlustpunktfrei mit 12 Zählern vor den Bremern (10) und dem HSV (10). Vizemeister Schalke 04 (8) verlor als Tabellenvierter durch das 1:1 (0:0) bei Bayer Leverkusen vorerst den Anschluss an das Trio. In den beiden Spielen empfängt die noch sieglose Borussia aus Dortmund den Aufsteiger 1. FC Köln, Hertha BSC spielt gegen den VfL Wolfsburg.
Meister Bayern München spielte in Nürnberg alles andere als meisterlich. Erst als der Argentinier Javier Pinola (20.) den «Club» überraschend in Front brachte und dabei Nationaltorhüter Oliver Kahn schlecht aussehen ließ, wachten die Münchener auf. Im Gegenzug schaffte Paolo Guerrero, der als Ersatz für den verletzten Torjäger Roy Makaay spielte, den Ausgleich. Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack (60.) war per Kopf wieder einmal Matchwinner der Bayern. Die Bremer ließen den stark in die Saison gestarteten Lauterern keine Chance. Ausgerechnet der ehemalige Pfälzer Miroslav Klose (44./79.) hatte maßgeblichen Anteil an der Niederlage der «Roten Teufel». Halil Altintop (84.) schaffte mit seinem bereits siebten Saisontor immerhin noch den Ehrentreffer. Auch der HSV zeigte sich souverän in Mainz. Raphael Wicky (43.), Mehdi Mahdavikia (56.) und Rafael van der Vaart (71.) sorgten für den dritten Saisonsieg der Hamburger. Dass Petr Ruman (69.) das erste Mainzer Saisontor erzielte, war für den Tabellenletzten nur ein schwacher Trost. |