Nach zwei Niederlagen stehen Bayer und Augenthaler dagegen bereits mit dem Rücken zur Wand. Vom Ziel Champions League hat man sich schon verabschiedet. Ein weiterer Misserfolg könnte Folgen haben. Die «Bild»-Zeitung erklärte die Partie schon zum «1. Schicksalsspiel», auch weil Augenthaler nach dem 1:2 in Wolfsburg vor zwei Wochen selbst sagte: «Ich weiß, dass es um meinen Job geht.» Neben dem Debüt von Lincoln stehen weitere Premieren im Fokus. In der noch sieglosen Elf von Borussia Mönchengladbach sollen die Neuzugänge Krisztian Lisztes und Kahé gegen den MSV Duisburg für neuen Schwung und den ersten «Dreier» sorgen. Bei Hannover 96 freut sich Ewald Lienen über die Rückkehr des lange verletzten Steve Cherundolo im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Hessen müssen dagegen weiter auf Stammtorhüter Markus Pröll verzichten. «Ich habe aber volles Vertrauen in Oka Nikolov», sagte Trainer Friedhelm Funkel. Für viele geht die Saison jetzt erst richtig los. Die zahlreichen Unterbrechungen durch Pokal und Länderspiele dienten bisher nicht dazu, dass die Teams schnell ihren Rhythmus fanden. Nun aber kommen fast nur noch Englische Wochen mit Partien in Champions League, UEFA-Pokal, Bundesliga und Pokal. Ein Mammutprogramm müssen vor allem die drei Champions-League-Teilnehmer München, Schalke und Werder Bremen in den kommenden Wochen bewältigen. Binnen 21 Tagen absolvieren sie sieben Spiele. Auch für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist der durch die internationalen Verbände FIFA und UEFA diktierte Salami-Terminplan ein großes Ärgernis. «Mich stört das immens. Gerade in der schönsten Zeit des Jahres plätschert der Spielbetrieb vor sich hin. Die Schönwetter-Periode von Anfang August bis Mitte September nutzen wir viel zu wenig. Aber wenn es diesig ist, im November und Dezember, knubbelt sich alles wieder.»
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