Notizen zum 3. Bundesliga-Spieltag
28.08.2005, 13:36 Uhr
Patrick Weiser (l) geht neben Manager Strunz (r) in Wolfsburg vom Platz.
FILMREIF: Die Partie Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg diente als Filmkulisse für die ZDF-Krimiserie «Ein Fall für Zwei». Während der 90 Minuten wurden auf der Tribüne der Commerzbank Arena Sequenzen mit Schauspieler Klaus-Theo Gärtner, der als Privatdetektiv Josef Matulla auch im Mannschaftskreis der Eintracht ermittelt, gedreht. Im Training waren bereits Aufnahmen mit dem Team und Trainer Friedhelm Funkel gemacht worden. «Sie waren sehr professionell», lobte Gärtner die Laien-Schauspieler. Der Sendetermin der Folge steht noch nicht fest. WIEDERSEHEN: Kein freudiges Wiedersehen gab es für Kölns Trainer Uwe Rapolder mit seinem ehemaligen Schützling Ervin Skela. Rapolder lotste den Albaner im Vorjahr nach Bielefeld und beförderte ihn zum Chef seiner damaligen Mannschaft. Allerdings: In 32 Bundesliga-Spielen unter Rapolder gelang Skela nicht ein Treffer, im ersten gegen Rapolder traf der Mittelfeldspieler dann aber gleich per Strafstoß zum 3:2-Sieg. Das konnte den Kölner Trainer nicht wirklich überzeugen. «Aus elf Metern ist es relativ einfach», meinte er. ABSCHIED: Patrick Weiser, dienstältester Akteur des VfL Wolfsburg, wurde vor der Partie gegen Bayer Leverkusen verabschiedet. Der 33 Jahre alte Abwehrspieler bestritt seit 1999 insgesamt 159 Bundesliga-Partien (1 Tor) für den VfL. Weiser soll beim Liga-Rivalen 1. FC Köln, für den er bereits zwischen 1982 und 1997 gespielt hat, einen neuen Vertrag unterzeichnen.
SPENDE: Bayern-Manager Uli Hoeneß hilft den Flut-Opfern in Bayern. Der 53-Jährige lässt ein Auto (Audi A2), das er bei einer Tombola bei einem Golf-Turnier gewonnen hatte, meistbietend versteigern und stellt den Erlös als Hilfe für Geschädigte zur Verfügung. Der Wagen, der noch von allen Profis des FC Bayern München signiert wird, wurde beim Heimspiel gegen Hertha BSC in der Allianz Arena präsentiert. Der neue Eigentümer wird zusätzlich zu einem Auswärtsspiel der Bayern in der Champions League eingeladen. DEBÜT: Einen neunminütigen Schnupperkurs in der Bundesliga absolvierte Rafinha. Der von Schalke neu verpflichtete brasilianische Abwehrspieler wurde beim 1:1 gegen Mönchengladbach in der 81. Minute eingewechselt. Schon kurz darauf hatte der 19-Jährige die große Chance zum 2:1, doch er vergab. «Schade, dass es nicht geklappt hat», sagte Rafinha, der gleich zum «Helden» hätte werden können. Den Unterschied zwischen der Liga des Weltmeisters und der Bundesliga beschrieb Rafinha, für den Landsmann Lincoln übersetzte, so: «Das Spiel ist hier viel schneller, da ist viel mehr Bewegung drin.» |