Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 wird doch nicht den griechischen Nationalspieler Sotiris Kyrgiakos vom schottischen Club Glasgow Rangers verpflichten.
Ausschlaggebend sind Unstimmigkeiten über die Ablöseforderungen. «Da herrscht so ein heiloses durcheinander, da weiß keiner, auch bei der FIFA nicht, ob er ablösefrei zu haben ist oder nicht. Das würde Monate dauern um es zu klären», sagte Schalkes Manager Rudi Assauer in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender «Premiere». Bislang ging Schalke davon aus, der von Panathinaikos Athen an die Rangers ausgeliehene 25 Jahre alte Abwehrspieler ablösefrei ins Ruhrgebiet wechseln könnte.
Nach dem geplatzten Wechsel von Kyrgiakos haben die Schalker ihre Transferaktivitäten vorerst eingestellt. «Wenn nichts außergewöhnliches passiert, belassen wird es bei diesem Kader», sagte Assauer. Der Vizemeister muss in diesem Jahr die Dreifachbelastung von Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League kompensieren.