Der Wechsel von Martin Petrow vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zu Atletico Madrid ist so gut wie perfekt.
Nach wochenlangem Poker hat der Club aus der spanischen Primera Division dem VfL mitgeteilt, alle für einen Transfer des Stürmers erforderlichen Bedingungen erfüllen zu wollen, erklärten die Wolfsburger. Die festgeschriebene Ablösesumme für den bulgarischen Nationalspieler soll zehn Millionen Euro betragen. Das ist die höchste Transfereinnahme in der Geschichte des VfL.
«Wir hätten Martin Petrow sehr gerne gehalten, müssen aber die vertraglichen Regelungen akzeptieren», sagte Manager Thomas Strunz. Auf Grund der Ausstiegsklausel war der 26-jährige Petrow nicht zu halten. Zuletzt hatten der VfL einen Transfer abgelehnt, weil Madrid die Summe in drei Raten zahlen wollte. Petrow war 2001 für rund 3,5 Millionen Euro Ablöse von Servette Genf nach Wolfsburg gewechselt und hat in 116 Bundesligaspielen insgesamt 28 Tore erzielt.
Der VfL verliert nach Thomas Brdaric den zweiten Stürmer, der in der abgelaufenen Saison ebenfalls zwölf Treffer erzielt hatte. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Bundesligastart muss der Club einen neuen Angreifer finden. Zuletzt war Manager Thomas Strunz in Brasilien, um neue Spieler zu verpflichten.