Wolfsburg/Bad Lauterberg (dpa) - Beim VfL Wolfsburg zeichnet sich ein millionenschweres Transfer-Geschäft ab. Nach Angaben spanischer Medien wird Martin Petrow endgültig für zehn Millionen Euro zu Atletico Madrid wechseln.
Der bulgarische Stürmer soll bereits am 18. Juli einen Vierjahresvertrag bei Atletico unterschreiben und zuvor im UI-Cup bei IFK Göteborg sein letztes Spiel für den Fußball-Bundesligisten bestreiten.
Mit dem Geld für Petrow könnte der VfL Wolfsburg zwei Brasilianer verpflichten. VfL-Manager Thomas Strunz hat auf einer dreitägigen Brasilien-Reise Stürmer Dagoberto (22/Atletico Paranaense) und Rechtsverteidiger Rafael (19/Coritiba) unter die Lupe genommen. «Das sind zwei ganz interessante Spieler, an denen aber auch andere Vereine Interesse haben», sagte Strunz nach seiner Rückkehr. Zudem sind, ähnlich wie bei dem von Werder Bremen umworbenen Naldo, die Besitzverhältnisse der beiden Spieler in Brasilien kompliziert.
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Die angebliche Einigung mit Atletico Madrid wollten die VfL-Verantwortlichen im Trainingslager in Bad Lauterberg nicht kommentieren. Auch Petrow, der im Testspiel gegen Rot-Weiß Essen (0:1) mitgewirkt hatte, hielt sich bedeckt. Trainer Holger Fach hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Petrow doch noch bleiben könnte. «Er macht im Training einen guten Eindruck und fühlt sich offensichtlich wohl in Wolfsburg und beim VfL.»