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Hoeneß will Ende 2007 Beckenbauer beerben

Hamburg (dpa) - 17.04.2005, 14:21 Uhr

Bayern-Manager Uli Hoeneß beobachtet das Spiel seiner Mannschaft.
Bayern-Manager Uli Hoeneß beobachtet das Spiel seiner Mannschaft.
 
 

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Uli Hoeneß will Ende 2007 Nachfolger von Franz Beckenbauer als Präsident des FC Bayern München werden. «2007 wird Franz UEFA-Chef, da kann ich den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen. Das passt doch gut», sagte der Bayern-Manager in Hamburg.

Sein Vertrag läuft beim Tabellenführer noch bis Ende 2006. «Durch das neue Stadion würde ich noch ein Jahr länger machen, weil dann alles in geordneten Bahnen läuft. Ein Leben ohne Bayern könnte ich mir nicht vorstellen», sagte der 53-Jährige, in dessen Amtszeit die Münchner 13 deutsche Meistertitel holten und die Champions League gewannen.

In der Diskussion um höhere Fernsehgelder plädierte Hoeneß für Bundesliga-Spiele am Freitagabend: «Ich glaube, in der Bundesliga gibt es viele Vereine, die gern am Freitag spielen. Vereine, die ihre Zuschauerstruktur im Umfeld haben wie Kaiserslautern, Bremen und Bochum.» Statt der bisherigen 180 Millionen Euro seien 300 Millionen Euro aus TV-Rechten zu erzielen. Erst wenn die Top-Vereine deutlich mehr Fernsehgelder bekämen, sei es möglich, den Vorteil gegenüber Italien, Spanien und England aufzuholen. «Auf Dauer kannst du so geschickt sein, wie du willst, du schaffst es nicht.»

 

Einen Börsengang der Bayern, deren Vermögen er auf 127 Millionen Dollar bezifferte, schloss er erneut aus. «Außer Manchester United hat noch kein Verein bewiesen, dass der Börsengang auf Dauer sinnvoll ist», meinte Hoeneß, der auch Besitzer einer Wurstfabrik ist. Eine immer größer werdende Diskrepanz in der Bundesliga zwischen Arm und Reich in den kommenden Jahren befürchtet er nicht: «So lange wir den Fernsehverteilungswahn haben, wird das Gefälle nicht allzu groß sein.»


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