Der VfB Stuttgart ist in seinem Bemühen um eine Vorverlegung des Bundesliga-Auftaktspiels gegen den VfL Wolfsburg wohl doch erfolgreich.
«Es sieht alles danach aus, als würde es so kommen, wie wir uns das gewünscht haben», sagte der VfB-Sportdirektor Fredi Bobic am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe dem VfB allerdings noch nicht bestätigt, dass die Wolfsburg-Partie tatsächlich von Sonntag, den 26. August, auf Samstag vorgezogen würde. Das könne aber «innerhalb der nächsten Stunde» geschehen.
In diesem Fall hätte der VfB doch noch sein Ziel erreicht, vor dem Play-Off-Rückspiel zur Europa League am 28. August bei Dynamo Moskau einen Tag mehr zur Regeneration zu bekommen. Der Sender «Sky Sport News» hatte die Verlegung der Wolfsburg-Partie zuvor bereits als perfekt gemeldet.
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Noch am Donnerstag hatte sich Bobic über den mangelnden «Solidaritätsgedanken» innerhalb der Bundesliga beschwert, nachdem sich bis dahin keine zwei Clubs gefunden hatten, die ihr Spiel auf Sonntag verschieben würden, um den Stuttgartern zu helfen. Für die Begegnung in Moskau hatte er daher einen «Wettbewerbsnachteil» für das Team von Trainer Bruno Labbadia gesehen.