«Wer am Ball bleibt, wird Erfolg haben», hatte Präsident Helmut Hack vor wenigen Tagen trotz aller Rückschläge bei den Verhandlungen prophezeit. Beim 5:0-Testspielsieg über den Drittligisten Unterhaching am Dienstag musste Aufstiegscoach Büskens schon mal den Ernstfall proben. Weil seine potenzielle Stammkraft Christopher Nöthe wegen einer Magen-Darm-Grippe für den Test hatte passen müssen, standen dem Trainer plötzlich nur noch drei Angreifer zur Verfügung: Oldie Gerald Asamoah und die Nobodys Kingsley Onuegbu und Ilir Azemi. Allesamt wahrlich keine Erfolgsgaranten für das deutsche Oberhaus. Der 33-jährige Asamoah hatte zuletzt selbst eingeräumt, nicht mehr ständig durchspielen zu können, stattdessen mit Erfahrung helfen zu wollen. «Ich mache Späße, gebe Ratschläge oder haue im Training mal dazwischen, um ein Zeichen zu setzen», bekannte er. Bleiben noch Onuegbu und Azemi. Der lange verletzte Nigerianer erzielte im Test gegen Unterhaching zwei Treffer, in der vergangenen Saison wurde er jedoch nur einmal eingewechselt. Azemi traf vergangenes Jahr immerhin 15 Mal - allerdings nur für die zweite Mannschaft gegen Regionalliga-Teams wie Worms oder Pfullendorf. Ob diese beiden den Durchbruch in der Bundesliga schaffen können? Am Spielsystem mit zwei Spitzen wollte Büskens zunächst nichts ändern. Umso mehr dürfte ihn der Mikkelsen-Transfer freuen.
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