«Wir freuen uns sehr, dass der Transfer endlich über die Bühne ist und Luuk am Freitag mit ins Trainingslager am Tegernsee reisen kann», meinte Eberl. «In Luuk de Jong bekommen wir einen hoch talentierten Angreifer, der trotz seiner erst 21 Jahre schon reichlich internationale Erfahrung mit dem FC Twente und der niederländischen Nationalmannschaft gesammelt hat.» De Jong passe zur Borussia, ergänzte Eberl: «Von der Altersstruktur, vom Ehrgeiz, von seiner Entwicklung.» Der Vertrag läuft bis 2017. De Jong erzielte in den beiden vergangenen Spielzeiten in der niederländischen Ehrendivision in 75 Partien für Twente 39 Tore. In der niederländischen Nationalmannschaft kam er bisher in sieben Länderspielen zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer. Schon am Dienstag war der Transfer eigentlich klar, nachdem Eberl lange um den in der Schweiz geborenen Topkandidaten gekämpft und dieses Ringen am Ende auch für die Borussia entschieden hatte. De Jong fehlte beim offiziellen Fotoshooting in Enschede - ohne Begründung seitens Twente. Allein in der vergangenen Spielzeit gelangen de Jong bei 31 Liga-Einsätzen 25 Tore für Twente. Seine Meriten sind generell vielversprechend. Mit Twente wurde er 2010 Meister der Ehrendivision und holte ein Jahr später den Pokal. Die Vereinbarung mit Enschede lief eigentlich noch bis 2014 - doch die Borussia ließ im Werben um ihn nicht nach. Zeitweise schien es, als wolle der FC Twente die Preisspirale noch höher schrauben, zwischendurch war von etwa 15 Millionen Euro an Forderungen gen Gladbach die Rede. Mit de Jong stehen 28 Spieler aus elf Ländern im aktuellen Kader von Favre. Der Altersdurchschnitt beträgt 24,4 Jahre.
Vereinsmitteilung
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