Auch des SC Freiburg traf erstmals auf einen Hochkaräter und kassierte beim Schweizer Top-Club FC Zürich prompt eine 2:4 (1:3)-Schlappe. Beide SC-Tore fielen durch Elfmeter, die Julian Schuster und Daniel Caligiuri verwandelten. Die vom ehemaligen Stuttgarter Coach Rolf Fringer trainierten Zürcher steigen allerdings schon in einer Woche in ihre Meisterschaft ein. Schwungvoll präsentierten sich die rheinischen Clubs Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf bei den ersten Tests. Die Werkself, in der Philipp Wollscheid zu seinem Debüt in der Innenverteidigung kam, bezwang den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:1 (4:1). Aufsteiger Fortuna siegte beim fünftklassigen VfL Rhede 6:0 (2:0). Der FC Augsburg gewann nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Österreich beim Bayernligisten TSV Aindling mit dem selben Ergebnis. Fast alle Erstligisten tingeln derzeit durch die Fußball-Provinz und holen sich Selbstbewusstsein bei unterklassigen Clubs. So feierten der VfB Stuttgart beim Landesligisten TSV Schwaikheim und Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth beim fränkischen Bezirksoberligisten TSV Bergrheinfeld am Wochenende die höchsten Siege. Auch ohne Hawk Eye oder Chip im Ball war zu sehen, dass die Elf von Mike Büskens 17 Mal traf, der Gegner einmal. VfB-Stürmer Vedad Ibisevic steuerte vier Tore zum 16:0 (8:0) in Schwaikheim bei. «Unsere Mannschaft hat Spaß gehabt, das hat man gesehen», sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia. Der FSV Mainz 05 testete gleich zweimal. Am Freitag gelang ein 13:0 (9:0) bei TSV Langenlonsheim-Laubenheim, am Samstag war es beim 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Eschborn schon wesentlich knapper.
 |