Adler, Beister und Rudnevs heiß auf HSV - Jansen bleibt
Hamburg (dpa) - 02.07.2012, 15:47 Uhr
HSV-Coach Thorsten Fink startete mit seinen Spielern die Saisonvorbereitung. Foto: Marcus Brandt
Nach dem schlechtesten Abschneiden in der Geschichte der Fußball-Bundesliga will der Hamburger SV mit René Adler, Artjoms Rudnevs und Maximilian Beister einen Neuanfang starten. «Wir haben drei hungrige Spieler gekauft, die nach oben wollen», sagte Trainer Thorsten Fink vor der ersten Übungseinheit des letztjährigen Tabellen-15.. Er kündigte sieben harte Wochen Vorbereitung bis zum ersten Pflichtspiel Mitte August im DFB-Pokal in Karlsruhe an: «Die Jungs müssen sich ein bisschen quälen, um besser zu werden.» Mittelfeldspieler Marcell Jansen verlängerte seinen Vertrag beim Traditionsclub vorzeitig bis 2015. Der Kader ist zurzeit noch zu groß, Angebote für abzugebende Profis liegen aber nicht vor. Ob ein Top-Spieler vom Kaliber eines Rafael van der Vaart verpflichtet werden kann, ist weiterhin unklar.
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Sportdirektor Frank Arnesen wollte sich zu einem möglichen Werben um den ehemaligen HSV-Profi aus den Niederlanden nicht konkret äußern, dementierte aber mangelndes Interesse: «Van der Vaart ist ein hervorragender Spieler, der bei Tottenham unter Vertrag steht. Alles andere werden wir intern behalten.» Milliardär Klaus-Michael Kühne hatte ein erneutes finanzielles Engagement beim klammen HSV nicht ausgeschlossen, allerdings nur gemeinsam mit anderen Investoren. Für fünf Jahre verpflichtete sich der 27 Jahre alte Torwart Adler, der nach seiner Knie-Operation noch einmal durchstarten will: «Es fühlt sich an wie der erste Schultag, ich bin aufgeregt und nervös.» Nach zwölf Jahren bei Bayer Leverkusen spüre er eine große Vorfreude: «Ich bin körperlich topfit, mir fehlt nur Spielpraxis», sagte die ehemalige Nummer 1 im Tor der Nationalelf. Bereits vor seinem Wechsel nach Leverkusen habe sich der HSV um ihn bemüht, das intensive Werben von Arnesen habe ihn nun überzeugt: «Hier soll und wird sich etwas ändern, in Hamburg gibt es eine große Sehnsucht nach gutem Fußball». |