Trainer Ewald Lienen vom Bundesligisten Hannover 96 hat Clubchef Martin Kind heftig attackiert. «Alle wären gut beraten, die Dinge intern zu besprechen. Ich empfinde es als unglücklich und unnötig, dass es der Präsident nicht tut», wird Lienen im «Kicker» zitiert.
Kind hatte sich zuvor zum angespannten Verhältnis zwischen Lienen und Manager Ilja Kaenzig und zur Transferpolitik geäußert. Zur Zusammenarbeit mit dem Manager sagte Lienen: «Wir haben ein gutes, professionelles Arbeitsverhältnis. Ich habe kein Verständnis mehr dafür, dass der Präsident öffentlich auf Nachfrage ständig das Gegenteil bestätigt!» Die jüngsten Spannungen waren unter anderem durch eine mögliche Verpflichtung des Aachener Mittelfeldakteurs Simon Rolfes entstanden. «Zu behaupten, ich wolle Rolfes nicht, ist eine Unverschämtheit», sagte Lienen weiter.