«Ich möchte gegen Ende meiner Karriere noch einmal etwas anderes machen», sagte der Angreifer in einer Pressemitteilung des Clubs: «Was es wird, kann ich noch nicht sagen. Ich habe einige Angebote, die ich noch prüfe.» Für Pizarro, mit 160 Toren der erfolgreichste ausländische Stürmer der Bundesliga, war Bremen die erste Station in Europa. Er spielte - mit Zwischenstationen in München und Chelsea - insgesamt sechs Jahre für Werder. «Das war eine ganz schwierige Entscheidung für mich, denn ich empfinde eine große Liebe für die Mannschaft und diesen Club», versicherte der 33-Jährige. «Es war wichtig, dass sich Claudio erklärt hat», sagte Allofs. «Wir können nun die Planungen für die kommende Saison vorantreiben.» Der Umbruch ist gewaltig. Mit Per Mertesacker in der Winterpause sowie Marko Marin und Tim Wiese haben schon mehrere Nationalspieler Bremen verlassen. Nach dem Abgang von Pizarro und Markus Rosenberg, der neun Treffer erzielte, haben die Bremer noch vier Stürmer im Kader. Aber weder Denni Avdic noch Marko Arnautovic konnten die großen Hoffnungen bisher bestätigen. Niclas Füllkrug und der vom Drittligisten Saarbrücken kommende Johannes Wurtz geltend derzeit als Talente. Die Rückkehr des zuletzt an Kaiserslautern ausgeliehenen Sandro Wagner gilt in Bremen als unwahrscheinlich. Als möglicher Zugang wird Nils Petersen gehandelt. «Er ist ein sehr interessanter Spieler, wir schauen mal, was da zu machen ist», sagte Schaaf über den jungen Angreifer, der sich nach dem Wechsel von Energie Cottbus zu Bayern München beim Vize-Meister nicht durchsetzen konnte.
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