Notizen vom 27. Bundesliga-Spieltag
03.04.2005, 13:31 Uhr
Sergej Barbarez wischt sich nach seiner roten Karte mit dem Arm sein Gesicht ab.
GLÜCKSGRIFFE: Bielefelds Trainer Uwe Rapolder hatte beim 1:0- Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen mit der erstmaligen Nominierung seines Siegtorschützen Radomir Djalovic für die Startformation einmal mehr ein glückliches Händchen. Eine ähnliche Erfahrung hatte der Coach vor einigen Wochen mit Massimilian Porcello gemacht, der in seinem zweiten Spiel von Beginn an gegen den FC Bayern traf. Zudem wechselte Rapolder in den vergangenen Wochen in Roberto Pinto und Isaac Boakye jeweils Torschützen ein. Jetzt bereitete in Ervin Skela auch ein eingewechselter Spieler den Siegtreffer vor. JUBILAR: Bayern Münchens Fußball-Nationalspieler Michael Ballack bestritt beim 3:0 in Wolfsburg sein insgesamt 200. Bundesliga-Spiel. Die Partie bei den «Wölfen» war zugleich seine 75. im Bayern-Trikot, in dem er in der Bundesliga bislang 24 Treffer erzielte. Die übrigen Erstliga-Einsätze hatte der gebürtige Görlitzer für Bayer Leverkusen (79 Spiele/27 Tore) und den 1. FC Kaiserslautern (46/4) absolviert.
SÜNDER: Sergej Barbarez vom Hamburger SV ist in Sünder-Rangliste auf einen Spitzenplatz vorgerückt. Die Rote Karte für den Mittelfeld- und Angriffsspieler beim 1:1 seines HSV beim Tabellenletzten SC Freiburg war bereits Barbarez' siebter Platzverweis in der Fußball- Bundesliga. Mehr Hinausstellungen als der Bosnier hat nur der derzeit verletzte Leverkusener Jens Nowotny aufzuweisen. Der deutsche Nationalspieler musste im Oberhaus schon acht Mal vorzeitig duschen. BEGNADIGUNG: Der tschechische Fußball-Nationalspieler Marek Heinz ist «begnadigt» worden. Trainer Dick Advocaat berief den Offensiv- Spieler, der eigentlich schon zu Sparta Prag transferiert werden sollte, für die wichtige Partie von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Bochum erstmals seit Wochen wieder in den Bundesliga-Kader. Der 27-Jährige hatte zuletzt seinen Stammplatz auf der Tribüne oder im Amateur-Team gehabt. Heinz' geplanter Wechsel in die tschechische Heimat war kürzlich in letzter Minute geplatzt. COMEBACK: Der ehemalige Bundesliga-Profi Bachirou Salou setzt seine Karriere in der Verbandsliga Niederrhein fort. Der 34 Jahre alte Togolese gab sein Comeback beim SC Kapellen-Erft. Er konnte die 1:3-Niederlage gegen Viktoria Goch aber nicht verhindern. Der Stürmer, der 253 Erstliga-Spiele für Borussia Mönchengladbach, den MSV Duisburg, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und den FC Hansa Rostock bestritten hat, war bereits im Herbst 2003 für den damaligen Landesligisten aus Grevenbroich aktiv, wechselte dann aber für sechs Monate zum Zweitligisten Alemannia Aachen. Vor seiner Rückkehr nach Kapellen spielte Salou für den AS Eupen in Belgien.
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